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Die eigene Gesundheit verdient Aufmerksamkeit – besonders dann, wenn es um Vorsorge und Früherkennung geht. Neben den Leistungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, gibt es zusätzliche medizinische Untersuchungen und Behandlungen, die individuell sinnvoll sein können. Diese werden als Individuelle Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) bezeichnet.
In der urologischen Praxis in Mannheim von Dr. Barhoum haben Patienten die Möglichkeit, diese Gesundheitsleistungen gezielt in Anspruch zu nehmen.
Was sind Individuelle Gesundheitsleistungen?
Individuelle Gesundheitsleistungen sind medizinische Untersuchungen oder Behandlungen, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Sie werden deshalb als sogenannte Selbstzahlerleistungen angeboten. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Häufig handelt es sich um diagnostische Verfahren, die zusätzliche Informationen liefern oder eine frühere Erkennung von Erkrankungen ermöglichen. Viele IGeL-Leistungen ergänzen bestehende Vorsorgeprogramme sinnvoll. Besonders in der Urologie können sie dazu beitragen, Erkrankungen der Prostata, der Blase, der Nieren oder hormonelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
In der Praxis von Dr. Barhoum werden IGeL-Leistungen stets individuell empfohlen. Grundlage dafür ist eine persönliche Beratung, bei der Faktoren wie Alter, familiäre Vorbelastung und persönliche Beschwerden berücksichtigt werden.
Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. informiert über den Nutzen und die Einordnung individueller Gesundheitsleistungen (IGeL). Die Übersicht hilft Ihnen, freiwillige Vorsorgeangebote besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Erweiterte Krebsfrüherkennung beim Mann
Ein wichtiger Bestandteil der urologischen Vorsorge ist die Früherkennung von Krebserkrankungen. In unserer Praxis stehen verschiedene Individuelle Gesundheitsleistungen zur Verfügung, die eine erweiterte Krebsdiagnostik ermöglichen und über die gesetzliche Basisvorsorge (Tastuntersuchung) hinausgehen.
PSA-Bluttest zur Prostatakrebsfrüherkennung
Der PSA-Test ist eine Blutuntersuchung, bei der das sogenannte Prostata-spezifische Antigen gemessen wird. Ein erhöhter PSA-Wert kann ein Hinweis auf Veränderungen der Prostata sein. Der Test ist bei allen Männern ab dem 45. Lebensjahr empfehlenswert. Bei familiärer Vorbelastung (z. B. Vater oder Bruder frühzeitig erkrankt) kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein.
UBC-Blasenkrebstest zur Blasenkrebsfrüherkennung
Dieser Urintest dient der Bestimmung von Tumormarkern, die bei Blasenkrebs auftreten können. Der sogenannte UBC-Test (Urinary Bladder Cancer Test) kann dabei helfen, Hinweise auf eine mögliche Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
Er wird insbesondere zur Ergänzung der Diagnostik eingesetzt – etwa bei der Abklärung von Blut im Urin. Besonders sinnvoll ist der Test bei Risikopatienten, beispielsweise bei Rauchern oder Menschen mit beruflicher Belastung durch bestimmte chemische Stoffe.
Ultraschalluntersuchungen in der Urologie
Die Ultraschalldiagnostik ist ein wichtiger Bestandteil moderner urologischer Diagnostik. Sie ermöglicht eine schonende und schmerzfreie Untersuchung der inneren Organe.
Ultraschall der Nieren und der Harnblase
Mit der Sonographie können Größe, Struktur und mögliche Veränderungen der Nieren und der Harnblase beurteilt werden. Dabei lassen sich beispielsweise Nierensteine, Tumoren, Zysten und Harnabflussstörungen erkennen.
Transrektaler Ultraschall der Prostata
Beim transrektalen Ultraschall wird eine spezielle Ultraschallsonde über den Enddarm eingeführt. Dadurch kann die Prostata besonders präzise dargestellt werden.
Diese Untersuchung ermöglicht:
- eine exakte Größenbestimmung der Prostata,
- Beurteilung der Gewebestruktur,
- Verbesserung der Früherkennung von Prostatakrebs.
Mikro-Ultraschall der Prostata
Eine besonders moderne Form der Prostatadiagnostik ist der sogenannte Mikro-Ultraschall. Dieses Verfahren ermöglicht eine deutlich hochauflösendere Darstellung der Prostata im Vergleich zum herkömmlichen Ultraschall.
Der Mikro-Ultraschall kann helfen, verdächtige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielter zu beurteilen. Dadurch kann die Diagnostik bei Prostataerkrankungen weiter verbessert werden.
Diagnostik und Therapie von Erektionsstörungen
Erektionsstörungen sind ein häufiges Problem, das viele Männer betrifft. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und reichen von Durchblutungsstörungen über hormonelle Veränderungen bis hin zu psychischen Faktoren.
In unserer urologischen Praxis in Mannheim erfolgt eine umfassende Diagnostik, die unter anderem Laboruntersuchungen und erweiterte Ultraschalluntersuchungen mit ausführlicher Messung der Durchblutung des Penis umfassen kann. Auf Basis dieser Untersuchungen kann anschließend eine individuell angepasste Therapie erfolgen.
Hormonanalyse beim Mann: Andropause erkennen
Mit zunehmendem Alter kann sich der Hormonhaushalt des Mannes verändern. Man spricht auch von „Wechseljahren des Mannes“ oder „Andropause des Mannes“. Ein sinkender Testosteronspiegel kann zu Beschwerden führen wie:
- Müdigkeit,
- verminderte Leistungsfähigkeit,
- Libidoverlust,
- Stimmungsschwankungen.
Durch eine gezielte Hormonanalyse (IGeL) können diese Veränderungen erkannt werden.
Lachgasbehandlung – entspannte Untersuchung
Viele Patienten empfinden medizinische Untersuchungen als unangenehm oder sind unsicher vor bestimmten Eingriffen. Eine Lachgasbehandlung kann helfen, die Behandlung deutlich entspannter zu gestalten. Lachgas wirkt beruhigend und angstlösend, während der Patient weiterhin ansprechbar bleibt. Die Wirkung setzt schnell ein und klingt nach der Behandlung rasch wieder ab.
FAQ Individuelle Gesundheitsleistungen
Sind IGeL-Leistungen medizinisch sinnvoll?
Viele IGeL-Leistungen können eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Vorsorge sein. Ob eine Untersuchung sinnvoll ist, hängt von individuellen Risikofaktoren, dem Alter und möglichen Beschwerden ab. Eine persönliche Beratung hilft dabei, die passende Entscheidung zu treffen.
Warum übernimmt die Krankenkasse diese Leistungen nicht?
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Versorgung der breiten Masse sicherstellen. Neue, hochpräzise Verfahren wie der Mikro-Ultraschall oder spezifische Bluttests benötigen oft Jahre, bis sie in den Standardkatalog aufgenommen werden. IGeL-Leistungen ermöglichen Ihnen den Zugang zum aktuellen Stand der Medizintechnik schon heute.
Wie viel kosten Individuelle Gesundheitsleistungen?
Die Kosten sind in der Regel überschaubar und können je nach Untersuchung variieren. Vor jeder Behandlung werden Sie transparent über die Kosten informiert, sodass sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für Individuelle Gesundheitsleistungen interessieren. Wir beraten Sie gern dazu in unserer urologischen Praxis in Mannheim.
In der einen Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.
Geschlechtskrankheiten oder sexuell übertragbare Krankheiten (STD = Sexually Transmitted Diseases) sind Infektionen, die hauptsächlich durch ungeschützten sexuellen Kontakt übertragen werden. Sie können durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden und betreffen weltweit Millionen von Menschen.
Die Symptome können variieren, reichen aber von milden Beschwerden bis hin zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. In vielen Fällen zeigen sich Geschlechtskrankheiten zunächst mit unspezifischen Symptomen, weshalb eine frühzeitige Diagnose und Behandlung so wichtig ist.
In der urologischen Praxis in Mannheim von Dr. Barhoum bieten wir eine diskrete und professionelle Diagnostik sowie effektive Behandlungen für alle gängigen Geschlechtskrankheiten an. Mit modernster Technologie und individuell abgestimmten Therapien helfen wir Ihnen, schnell und sicher wieder gesund zu werden.
Häufige Erreger von Geschlechtskrankheiten
Zu den häufigsten nachweisbaren Erregern sexuell übertragbarer Infektionen zählen:
Neisseria gonorrhoeae (Gonorrhoe / Tripper)
Dieses Bakterium verursacht den sogenannten Tripper. Typisch sind eitriger Ausfluss aus der Harnröhre und Schmerzen beim Wasserlassen, bei Männern häufig deutlicher ausgeprägt als bei Frauen.
Chlamydia trachomatis (Chlamydien-Infektion)
Chlamydien gehören zu den häufigsten bakteriellen Geschlechtskrankheiten. Die Infektion verläuft oft symptomarm, kann jedoch unbehandelt zu Entzündungen der Geschlechtsorgane und zu Unfruchtbarkeit führen.
Mycoplasma genitalium (Mykoplasmen-Infektion)
Dieser Erreger kann Entzündungen der Harnröhre verursachen und wird zunehmend als relevante Ursache für anhaltende Beschwerden im Genitalbereich erkannt.
Mycoplasma hominis (Mykoplasmen-Infektion)
Mycoplasma hominis kann an Entzündungen der Harnwege beteiligt sein und tritt teilweise gemeinsam mit anderen Erregern auf.
Ureaplasma urealyticum (Ureaplasmen-Infektion)
Ureaplasmen können Entzündungen der Harnröhre auslösen, sind jedoch teils auch Bestandteil der normalen Flora. Eine Bewertung erfolgt daher immer im klinischen Zusammenhang.
Trichomonas vaginalis (Trichomoniasis)
Dieser Parasit verursacht eine sexuell übertragbare Infektion, die bei Frauen häufig zu Ausfluss und Reizungen führt, bei Männern jedoch oft unbemerkt bleibt.
Treponema pallidum (Syphilis)
Treponema pallidum ist der Erreger der Syphilis. Die Erkrankung verläuft in mehreren Stadien und kann unbehandelt schwerwiegende Organschäden verursachen.
Herpes simplex Virus 1 (HSV-1, Herpes genitalis)
HSV-1 kann neben Lippenherpes auch Infektionen im Genitalbereich verursachen. Typisch sind schmerzhafte Bläschen, die in Schüben auftreten können.
Herpes simplex Virus 2 (HSV-2, Herpes genitalis)
HSV-2 ist die klassische Ursache von Herpes genitalis. Die Infektion bleibt lebenslang im Körper, kann jedoch medikamentös gut kontrolliert werden.
Wie werden Geschlechtskrankheiten bei Uro Mannheim diagnostiziert?
Die Diagnose einer Geschlechtskrankheit erfolgt durch eine sorgfältige Anamnese, körperliche Untersuchung und moderne Labordiagnostik. In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum setzen wir auf präzise und zuverlässige Testverfahren, um die verantwortlichen Erreger schnell zu identifizieren.
Vivalytic STI-Test
Für die Diagnose von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) bieten wir in unserer Praxis den Vivalytic STI-Test an, der vor Ort eine schnelle und präzise Erkennung von sexuell übertragbaren Erregern ermöglicht. Auch bei Frauen können wir den Urintest (kein Abstrich) vornehmen. Die Kosten für die Diagnostik werden erfahrungsgemäß von den privaten Krankenkassen übernommen. Ebenso bieten wir diese auch als Selbstzahlerleistung an. Gern beraten wir Sie!
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Blutuntersuchungen
Für andere STD-Erreger wie HIV sind Bluttests erforderlich. In der Praxis von Dr. Barhoum bieten wir Ihnen eine umfassende Untersuchung und Beratung an, um eine genaue Diagnose zu stellen und gegebenenfalls eine sofortige Behandlung zu beginnen.
Behandlung von Geschlechtskrankheiten in Mannheim
Die Behandlung von Geschlechtskrankheiten variiert je nach Erreger und Krankheitsbild. In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum bieten wir Ihnen individuelle Therapieansätze, die schnell und effektiv wirken.
Antibiotika-Therapie
Bakterielle Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhoe und Syphilis werden in der Regel mit Antibiotika behandelt. Es ist wichtig, die gesamte Therapie abzuschließen, um eine vollständige Heilung sicherzustellen und Rückfälle zu vermeiden.
Antivirale Behandlung
Für virusbedingte Geschlechtskrankheiten wie Herpes genitalis können wir antivirale Medikamente einsetzen, die die Symptome lindern und die Häufigkeit von Ausbrüchen verringern können.
Prävention von Geschlechtskrankheiten
Die beste Methode, um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen, ist die Prävention. Der konsequente Einsatz von Kondomen bei Sexualkontakten mit unbekannten Partnerinnen und Partnern ist eine der besten Schutzmaßnahmen gegen Geschlechtskrankheiten. Sie verhindern die Übertragung von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern, die durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden können.
FAQ Behandlung von Geschlechtskrankheiten (STD)
Was sind die ersten Symptome von Geschlechtskrankheiten?
Was passiert, wenn Geschlechtskrankheiten unbehandelt bleiben?
Wie lange dauert es, eine Geschlechtskrankheit zu behandeln?
Wenn Sie auf der Suche nach einer kompetenten und diskreten Behandlung von Geschlechtskrankheiten in Mannheim sind, sind Sie beim Urologen Dr. Barhoum genau richtig. Kontaktieren Sie uns noch heute, um einen Termin zu vereinbaren und sich über Ihre Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.
Das Team der urologischen Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim freut sich darüber, nun Review-Partner von PLANT-MY-TREE® zu sein. Und Sie können als Patientin oder Patient aktiv mithelfen, unsere Umwelt zu stärken.
PLANT-MY-TREE® ist eine Initiative, die sich seit über 20 Jahren aktiv für die Aufforstung deutscher Wälder einsetzt. Ziel ist es, durch das Pflanzen neuer Bäume CO₂ langfristig zu binden und regionale Ökosysteme zu stärken.
Wie funktioniert es?
Ganz einfach: Wenn Sie für unsere Praxis „Uro Mannheim“ eine Bewertung abgeben, pflanzt Dr. Barhoum über PLANT-MY-TREE® für Sie einen echten Baum.
Dafür müssen Sie:
- Auf die folgende Seite gehen.
- Dort „Jetzt bewerten“ auswählen.
- Anschließend Ihre Google-Bewertung eingeben.
Für jede abgegebene Bewertung wird automatisch ein Baum gepflanzt – ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand für Sie. So wird Ihre Rückmeldung direkt zu einem Beitrag für mehr Natur und Klimaschutz.
Wenn Sie mit unserer Behandlung und Betreuung zufrieden waren, freuen wir uns besonders über eine positive Bewertung. Ihr Feedback ist für uns Bestätigung und Motivation zugleich.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und dafür, dass Sie mit Ihrer Bewertung einen Beitrag zu diesem nachhaltigen Projekt leisten.
Die urologische Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim bietet ab sofort eine neue, hochmoderne Untersuchungsmethode an: den Mikro-Ultraschall der Prostata. Diese innovative Technik ermöglicht eine besonders detailreiche Darstellung des Prostatagewebes und eröffnet damit neue Möglichkeiten in der Früherkennung und Diagnostik von Prostataerkrankungen.
Was ist der Mikro-Ultraschall der Prostata?
Der Mikro-Ultraschall arbeitet mit einer 29-MHz-Technologie, die eine bis 300 % höhere Auflösung als herkömmliche Ultraschallgeräte bietet. Dadurch lassen sich selbst kleinste Veränderungen im Prostatagewebe erkennen – ein großer Vorteil bei der Früherkennung von Prostatakrebs oder unklaren Befunden.
Die Untersuchung erfolgt nach dem PRI-MUS™-Protokoll, das ähnlich wie bei der Magnetresonanztomographie (MRT) eine standardisierte Beurteilung des Krebsrisikos ermöglicht.
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Vorteile für unsere Patienten
Der Mikro-Ultraschall vereint höchste Bildqualität mit einem besonders angenehmen Untersuchungsablauf:
- Präzise Diagnostik: Gut- und bösartige Veränderungen können besser unterschieden werden.
- Schnelle Ergebnisse: Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, das Ergebnis liegt sofort vor.
- Kein MRT nötig: Ideal für Patienten mit Herzschrittmacher, Implantaten oder Platzangst.
- Keine Strahlenbelastung: Schonend und sicher für den gesamten Körper.
- Gezielte Biopsien: Verdächtige Areale können direkt im Anschluss punktgenau biopsiert werden.
Ablauf der Untersuchung
Die Untersuchung wird direkt in unserer Praxis durchgeführt. Der Patient liegt in einer seitlichen Position, während eine speziell entwickelte Sonde eingeführt wird. In Echtzeit werden hochauflösende Bilder erstellt, die eine sofortige Beurteilung ermöglichen. Falls notwendig, kann eine Biopsie im selben Termin erfolgen.
Moderne Diagnostik auf Klinik-Niveau
Dr. Barhoum verfügt als einer der wenigen Urologen in Deutschland über das ExactVu® 29-MHz-Mikro-Ultraschallgerät. Damit profitieren Patienten von einer Diagnostik, die sonst meist nur in Kliniken verfügbar ist, kombiniert mit der persönlichen Betreuung einer Facharztpraxis.
Die neue Technologie bietet Männern in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis eine moderne, zuverlässige und patientenfreundliche Alternative oder Ergänzung zur Prostata-MRT.
Informationsflyer zur Mikro-Ultraschall der Prostata
Alle wichtigen Informationen zur Prostatauntersuchung mit Mikro-Ultraschall haben wir für Sie kompakt in einem Flyer zusammengefasst.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Ultraschall nutzt der Mikro-Ultraschall eine 29-MHz-Technologie, die eine deutlich höhere Auflösung bietet – vergleichbar mit den Ergebnissen einer Prostata-MRT. Damit steht unseren Patienten ein innovatives Verfahren zur Verfügung, das sowohl präzise als auch komfortabel ist.
Was ist Mikro-Ultraschall der Prostata?
Der Prostata Mikro-Ultraschall ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das speziell für die Diagnostik der Prostata und die Früherkennung von Prostataerkrankungen entwickelt wurde. Während ein normaler Ultraschall mit einer Frequenz von etwa 8 –12 MHz arbeitet, ermöglicht die ExactVu™ 29-MHz-Technologie eine 300 % höhere Auflösung.
Diese hochauflösenden Bilder erlauben es dem Urologen, kleinste Veränderungen im Prostatagewebe sichtbar zu machen. Das ist insbesondere bei der Früherkennung von Prostatakrebs von Vorteil, da verdächtige Areale besser identifiziert und gezielt biopsiert werden können.
Das Verfahren basiert auf dem PRI-MUS™ Protokoll (Prostate Risk Identification using Micro-Ultrasound), das ähnlich wie das PI-RADS® System bei der MRT eine standardisierte Beurteilung des Krebsrisikos ermöglicht.
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Vorteile des Mikro-Ultraschalls
Der Mikro-Ultraschall der Prostata bietet zahlreiche Vorteile für Patienten, die auf der Suche nach einer sicheren, schnellen und schonenden Diagnostik sind:
- Hohe Präzision: Gut- und bösartige Veränderungen können unterschieden und bei bösartigen Tumoren die Aggressivität eingeschätzt werden.
- Schnelligkeit: Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.
- Komfort: Keine enge Röhre, keine langen Wartezeiten, keine Strahlenbelastung.
- Universelle Einsetzbarkeit: Auch für Patienten geeignet, die kein MRT erhalten können, z. B. Herzschrittmacher-, Implantat-Träger oder Menschen mit Platzangst.
- Kostenersparnis: In der Regel günstiger als eine MRT-Untersuchung.
- Gezielte Biopsie: Verdächtige Regionen können sofort sichtbar gemacht und punktgenau biopsiert werden.
Für viele Patienten stellt der Mikro-Ultraschall damit eine echte Alternative oder Ergänzung zur MRT dar.
Einsatzgebiete des Mikro-Ultraschalls
In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim setzen wir den Prostata Mikro-Ultraschall in verschiedenen Situationen ein:
- Früherkennung von Prostatakrebs bei auffälligen PSA-Werten,
- Abklärung unklarer Befunde aus vorherigen Untersuchungen,
- Planung und Durchführung von Prostata-Biopsien,
- einfache und leicht durchführbare Verlaufskontrollen bei aktiver Überwachung des Prostakrebses (active surveillance) nun möglich,
- Zweitmeinung für Patienten, die bereits eine MRT oder andere Untersuchungen hinter sich haben.
Damit ist der Mikro-Ultraschall ein wertvolles Instrument, um Patienten eine präzise Diagnostik und eine fundierte Therapieentscheidung zu ermöglichen.
Ablauf der Untersuchung
Der Mikro-Ultraschall der Prostata ist eine schonende Untersuchung, die direkt in unserer Praxis durchgeführt wird:
Vorbereitung
Der Patient nimmt eine seitliche Position ein, ähnlich wie bei einer rektalen Untersuchung.
Durchführung
Eine spezielle Ultraschallsonde wird vorsichtig eingeführt. Mit der 29-MHz-Technologie werden hochauflösende Bilder der Prostata erstellt.
Auswertung
Die Bildgebung ermöglicht eine sofortige Beurteilung verdächtiger Areale. Falls notwendig, kann eine gezielte Biopsie im gleichen Termin erfolgen.
Die gesamte Untersuchung ist schmerzarm, schnell und ohne Belastung für den Patienten.
Mikro-Ultraschall vs. MRT der Prostata
Viele Patienten fragen sich, ob die Prostata-Diagnostik mit Mikro-Ultraschall die MRT-Untersuchung ersetzen kann. Die Antwort: In vielen Fällen ja.
Mikro-Ultraschall:
- sofort verfügbar,
- keine Kontraindikationen,
- schnell, komfortabel und kostengünstig,
- hochauflösende Echtzeit-Bildgebung.
MRT der Prostata:
- sehr gute Diagnostik, aber zeitaufwendig,
- nicht für alle Patienten möglich (z. B. mit Herzschrittmacher),
- deutlich teurer,
- längere Wartezeiten.
Gerade in der urologischen Praxis bietet der Mikro-Ultraschall eine hervorragende Möglichkeit, Patienten schnell und sicher zu helfen – ohne den Umweg über externe Radiologiepraxen.
Warum Dr. Barhoum in Mannheim?
Dr. Barhoum verfügt derzeit als einer der wenigen Urologen in Deutschland über das ExactVu® 29-MHz Mikro-Ultraschallgerät – eines der modernsten Ultraschallgeräte für die Diagnostik der Prostata. Damit profitieren Patienten von:
- modernster Technik auf Klinik-Niveau,
- langjähriger Erfahrung in der urologischen Diagnostik,
- individueller Beratung und Betreuung,
- schneller Terminvergabe und persönlichem Ansprechpartner.
Die Kombination aus innovativer Technik und fachlicher Expertise macht unsere Praxis zu einer zentralen Anlaufstelle für Patienten aus Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis.
FAQ Mikro-Ultraschall der Prostata in Mannheim
Was ist der Unterschied zwischen normalem Ultraschall und Mikro-Ultraschall?
Der normale Ultraschall bietet nur eine begrenzte Auflösung. Der Mikro-Ultraschall hingegen arbeitet mit 29 MHz und liefert bis zu dreimal schärfere Bilder, sodass selbst kleinste Veränderungen sichtbar werden.
Ist der Mikro-Ultraschall genauso zuverlässig wie ein MRT?
Studien zeigen, dass der Mikro-Ultraschall in vielen Fällen eine gleichwertige Genauigkeit bei der Erkennung von Prostatakrebs bietet – mit dem Vorteil, dass die Untersuchung schneller und unkomplizierter ist.
Für wen eignet sich der Mikro-Ultraschall?
Grundsätzlich für jeden Patienten, insbesondere für Männer mit erhöhtem PSA-Wert, Verdacht auf Prostatakrebs oder solche, die kein MRT durchführen können (z. B. Herzschrittmacher-Träger).
Wie lange dauert die Untersuchung?
In der Regel weniger als 20 Minuten – inklusive Auswertung. Sollte eine Biopsie notwendig sein, kann diese im direkten Anschluss erfolgen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Private Krankenkassen übernehmen den Mikro-Ultraschall mit ExactVu in der Regel komplett. Gesetzlich Versicherte müssen hingegen eine private Zuzahlung leisten. Wir erstellen Ihnen gern einen Kostenvoranschlag.
Moderne Prostatadiagnostik in Mannheim
Der ExactVu 29MHz Mikro-Ultraschall ist eine innovative und präzise Methode, die Männern eine schnelle, schonende und zuverlässige Diagnostik ermöglicht. In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum profitieren Patienten von modernster Technik, hoher Fachkompetenz und einer individuellen Betreuung.
Informationsflyer zur Mikro-Ultraschall der Prostata
Alle wichtigen Informationen zur Prostatauntersuchung mit Mikro-Ultraschall haben wir für Sie kompakt in einem Flyer zusammengefasst.
In der urologischen Praxis Dr. Barhoum bieten wir die Beschneidung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach aktuellen medizinischen Standards und mit viel Erfahrung an.
Was ist eine Beschneidung (Zirkumzision)?
Unter einer Beschneidung versteht man die teilweise oder vollständige operative Entfernung der männlichen Vorhaut. Diese bedeckt in ihrem natürlichen Zustand die Eichel und schützt sie vor Reibung und Keimen. Bei vielen Männern kann es jedoch zu medizinischen Problemen wie einer Vorhautverengung (Phimose) kommen, die eine Beschneidung notwendig machen.
In unserer Praxis führen wir Beschneidungen in allen Altersgruppen durch – stets individuell abgestimmt auf die körperlichen Voraussetzungen und Ihre Wünsche. Dabei kommen moderne Techniken zum Einsatz, die eine schonende und hygienisch sichere Durchführung ermöglichen.
Medizinische Gründe für eine Beschneidung
Eine Beschneidung beim Mann kann aus verschiedenen Gründen medizinisch angezeigt sein, zum Beispiel:
- Phimose: Eine zu enge Vorhaut, die sich nicht oder nur schmerzhaft zurückziehen lässt.
- Paraphimose: Eine zurückgestreifte, eingeklemmte Vorhaut, die die Blutzufuhr zur Eichel behindert.
- Wiederkehrende Harnwegsinfektionen oder Entzündungen,
- Hautreizungen oder Hygieneschwierigkeiten,
- Vorbeugung bestimmter Erkrankungen (z. B. Peniskarzinom bei Risikopatienten).
In vielen Fällen handelt es sich bei der Beschneidung in Mannheim um eine ambulante, risikoarme Maßnahme, die schnell zu einer deutlichen Besserung führt.
Ablauf der Beschneidung in unserer Praxis
Die Zirkumzision wird in unserer Praxis ambulant durchgeführt – das heißt: Sie können nach dem Eingriff in aller Regel direkt wieder nach Hause gehen. Die wichtigsten Schritte im Überblick:
Individuelle Beratung und Aufklärung
In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Beweggründe, besprechen den Ablauf, mögliche Risiken und Ihre Erwartungen.
Anästhesie / Betäubung
Die Operation erfolgt standardmäßig unter örtlicher Betäubung. In besonderen Fällen – z. B. bei Kindern oder auf Wunsch – kann eine Vollnarkose eingesetzt werden. Wir bieten auch für Angstpatienten oder empfindliche Personen eine schonende Lachgassedierung an.
Operationsmethode
Wir bieten verschiedene Techniken an:
- Die klassische Form der Beschneidung: Die Freihandtechnik erlaubt es, die Beschneidungslinie individuell festzulegen. Dabei wird die Vorhaut unter Sicht präzise entfernt. Je nach Patientenwunsch und medizinischer Sinnhaftigkeit kann eine vollständige oder sparsame Beschneidung durchgeführt werden.
- Alternativ zur klassischen Beschneidung bieten wir in unserer Praxis auch die moderne, minimalinvasive No-Scalpel-Zirkumzision mit dem CircCurer® an. Diese Methode ist besonders gewebeschonend, schnell und ästhetisch ansprechend. Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Spezialseite zur CircCurer-Methode.
- Für Säuglinge: Bei sehr jungen Patienten setzen wir auf die moderne und besonders schonende Mogan-Klemme. Diese Methode ermöglicht eine schnelle Durchführung, verursacht nur minimalen Blutverlust und führt zu einer sehr sauberen, kosmetisch ansprechenden Narbe. Die Anwendung ist in der Regel gut verträglich und wird häufig von Eltern bevorzugt, die eine unkomplizierte Lösung mit kurzer Eingriffszeit suchen.
Nach der Beschneidung: Heilungsverlauf und Verhalten
Die Wundheilung nach einer Beschneidung in Mannheim verläuft in den meisten Fällen unkompliziert. Leichte Schmerzen, Schwellungen oder Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen normal und mit Schmerzmitteln gut behandelbar.
Wichtige Hinweise für die Zeit nach dem Eingriff:
- Die Region sollte sauber und trocken gehalten werden.
- Vermeiden Sie Sport, Geschlechtsverkehr und Vollbäder für etwa 2 Wochen.
- Kontrolltermine sind wichtig für eine komplikationsfreie Abheilung.
- Bei Problemen wie starken Schmerzen, Blutungen oder Fieber: Kontaktieren Sie uns sofort.
In der Regel ist die Wunde nach etwa 7–14 Tagen oberflächlich verheilt. Der komplette Heilungsprozess kann – abhängig von Alter und Hautbeschaffenheit – bis zu vier Wochen dauern.
FAQ Beschneidung / Zirkumzision in Mannheim
Wie viel kostet eine Beschneidung beim Urologen?
Die Kosten variieren je nach Methode, Aufwand und Versicherungsstatus. Bei medizinischer Indikation übernehmen gesetzliche Kassen häufig die Kosten. Bei ästhetischem Wunsch oder kulturellem Hintergrund handelt es sich meist um eine Privatleistung. Gern informieren wir Sie im Beratungsgespräch.
Ist eine Beschneidung beim Erwachsenen schmerzhaft?
Dank moderner Betäubungsverfahren ist der Eingriff in aller Regel schmerzfrei. Nach der OP kann es zu leichten Beschwerden kommen, die wir medikamentös behandeln können.
Wie lange darf ich keinen Sport machen?
Verzichten Sie für mindestens 10–14 Tage auf Sport und körperliche Belastung. Je nach Heilungsverlauf sprechen wir mit Ihnen ab, wann Sie oder Ihr Kind wieder starten können.
Wie sieht die Narbe nach der Operation aus?
Unsere Techniken führen zu einer ästhetisch sauberen Narbe. Die genaue Optik hängt auch von Ihrer Hautstruktur ab. Im Gespräch klären wir gemeinsam die gewünschte Form der Beschneidung.
Wie lange bin ich nach der Beschneidung arbeitsunfähig?
Das hängt von Ihrer Tätigkeit ab. Büroarbeit ist oft nach wenigen Tagen wieder möglich. Bei körperlich fordernden Jobs empfehlen wir eine Auszeit von etwa einer Woche.
Weiterhin empfehlen wir folgende informative Webseiten rund um die männliche Beschneidung:
- www.beschneidung-mannheim.de
- www.beschneidung-experten.de
- Interview mit Dr. Barhoum über die Beschneidung
Jetzt Termin vereinbaren
Sie überlegen, ob eine Beschneidung in Mannheim für Sie infrage kommt? Wir beraten Sie gern ausführlich, beantworten alle Ihre Fragen und nehmen uns Zeit für Ihre persönliche Situation. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Dr. Barhoum, Ihrem erfahrenen Urologen.
Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, denken viele Männer über eine Vasektomie (Sterilisation des Mannes) nach. Doch nicht selten tauchen dabei Zweifel und Ängste auf – oft genährt durch hartnäckige Vorurteile.
Häufig genannte Bedenken:
- Bedeutet eine Vasektomie, dass man „entmannt“ wird?
- Ist der Eingriff wirklich endgültig und unumkehrbar?
- Muss man mit großen Schmerzen rechnen?
Diese Fragen beschäftigen viele Betroffene – und sorgen nicht selten dafür, dass eine Entscheidung hinausgezögert wird.
In unserem Video gehen wir genau auf diese Vorurteile ein und klären auf, was wirklich dahintersteckt.
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Die Ausbildungsinitiative „Von Beruf wichtig“ von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) macht erneut auf den Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) aufmerksam. Mit einem neuen Video-Clip erhalten Interessierte Einblicke in den abwechslungsreichen Klinikalltag, in dem MFAs wichtige organisatorische, medizinische und kommunikative Aufgaben übernehmen. Die Kampagne räumt mit Vorurteilen auf, zeigt perspektivreiche Weiterbildungsmöglichkeiten – etwa im Praxismanagement oder durch Weiterbildung und Studium – und spricht gezielt über soziale Medien eine junge Zielgruppe an.
„Man sollte mit Menschen arbeiten können und wollen. Man sollte aufgeschlossen sein, kommunikativ, empathisch und schwierige Situationen eher als Challenge sehen als als Problem.“
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Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
In unserer urologischen Praxis in Mannheim bieten wir ab sofort auch die innovative No-Scalpel-Zirkumzision mit dem CircCurer an – eine besonders schonende Form der männlichen Beschneidung. Statt eines klassischen Skalpells kommt ein medizinisches Klammergerät zum Einsatz, das die Vorhaut sicher und präzise entfernt. Diese Methode reduziert das Risiko für Blutungen und Infektionen deutlich und sorgt für eine schnelle, komplikationsarme Heilung mit ästhetisch ansprechendem Ergebnis.
Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung und dauert nur wenige Minuten. Besonders geeignet ist die Methode für Patienten mit Phimose, wiederkehrenden Entzündungen oder für Männer, die sich aus hygienischen oder persönlichen Gründen für eine Beschneidung entscheiden. Gern beraten wir Sie vertraulich in unserer Praxis – sprechen Sie uns an!
Erfahren Sie hier, wie die Beschneidung mit dem Klammergerät funktioniert, für wen sie geeignet ist und warum sie eine moderne Alternative zur herkömmlichen Zirkumzision darstellt.
Was ist die No-Scalpel-Zirkumzision mit CircCurer?
Die No-Scalpel-Zirkumzision (auch Non-Skalpell-Beschneidung genannt, auf Englisch: no-scalpel Circumcision) ist eine neuartige Methode zur Durchführung einer Beschneidung beim Mann, bei der anstelle eines Skalpells ein sogenanntes Klammergerät – der CircCurer von Langhe Medical – verwendet wird. Dieses medizinische Instrument (Einmalprodukt) fixiert die Vorhaut, schneidet das überflüssige Gewebe durch Druck und trennt es sicher und schonend ab.
Das Besondere: Es wird kein Skalpell benötigt, wodurch Blutungen, Infektionen und postoperative Beschwerden deutlich reduziert werden können. Darüber hinaus gibt es verschiedene Größen des Geräts, welche je nach Eichelumfang eingesetzt werden können. Die individuell passende Größe wird vor der OP ermittelt.
Die Methode ist sowohl für medizinisch indizierte als auch für persönliche oder hygienische Beschneidungswünsche geeignet. In Asien wird diese Form des Eingriffs bereits millionenfach eingesetzt. In Deutschland beherrschen diese Technik nur wenige Urologen.
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Quelle: Langhe Medical
Vorteile der No-Scalpel-Methode
Diese Technologie steht für Innovation, Sicherheit und Komfort. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- Kein Skalpell, keine offenen Schnitte: Reduziert das Risiko für Infektionen und Komplikationen.
- Kurze Eingriffszeit: Der eigentliche Eingriff dauert meist weniger als 10 Minuten.
- Schnellere Heilung: Die Wundheilung verläuft in der Regel rascher als bei der klassischen Zirkumzision.
- Weniger Schmerzen: Durch das minimalinvasive Vorgehen erleben viele Patienten deutlich geringere Beschwerden.
- Gleichmäßiges Ergebnis: Das Klammergerät ermöglicht eine symmetrische Schnittführung für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis.
- Ambulant durchführbar: Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ohne stationären Aufenthalt.
Für wen ist die No-Scalpel-Beschneidung geeignet?
Die Methode eignet sich besonders für:
Männer mit medizinischer Indikation, etwa bei Phimose (Vorhautverengung), wiederkehrenden Entzündungen oder Infektionen
Patienten mit erhöhtem Anspruch an Sicherheit, Ästhetik und Komfort
Erwachsene und Jugendliche, die eine hygienische oder religiös motivierte Beschneidung wünschen
Patienten mit Angst vor klassischen Operationstechniken oder Skalpell-Eingriffen
Gern beraten wir Sie in der Praxis Dr. Barhoum in Mannheim persönlich und vertraulich, um gemeinsam die für Sie passende Vorgehensweise zu finden.
Ablauf des Eingriffs – diskret, sicher und gut betreut
In unserer modern ausgestatteten Praxis erfolgt die blutungsfreie Zirkumzision mit CircCurer in wenigen, gut geplanten Schritten:
Beratung und Aufklärung
Im persönlichen Vorgespräch informiert Sie Dr. Barhoum über alle Aspekte des Eingriffs, klärt Risiken, bespricht Ihre Wünsche und beantwortet offene Fragen.
Lokale Betäubung
Die Beschneidung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig.
Anbringen des Beschneidungsgeräts
Die Vorhaut wird über die Eichelglocke gestülpt und am Schaft der Eichelglocke fixiert. In einem Schritt wird das Gewebe durch Druck sicher getrennt und eine kreisförmige Klammerreihe entlang der Schnittlinie angebracht.
Nachkontrolle und Heimweg
Nach einer kurzen Ruhephase können Sie die Praxis wieder verlassen. Wir geben Ihnen detaillierte Anweisungen zur Nachsorge mit.
Heilungsverlauf und Nachsorge
Die Klammern lösen sich von selbst nach etwa 7–20 Tagen nach der OP. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses erhalten Sie von uns pflegende Salben und eine individuelle Nachsorgeempfehlung. Eine Wundkontrolle erfolgt 2-3 Tage nach dem Eingriff.
Warum zu Dr. Barhoum in Mannheim?
Dr. med. Barhoum ist Facharzt für Urologie mit langjähriger Erfahrung in der Durchführung von Beschneidungsverfahren. Unsere Praxis legt besonderen Wert auf:
- Diskretion und Einfühlungsvermögen,
- moderne Technik wie den CircCurer.
- kurze Wartezeiten und flexible Termine,
- individuelle Beratung statt Massenabfertigung.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen und begleiten Sie professionell durch den gesamten Prozess – von der ersten Frage bis zur vollständigen Heilung.
FAQ No-Scalpel-Zirkumzision mit CircCurer
Ist der Eingriff wirklich schmerzfrei?
Dank lokaler Betäubung spüren Sie während der No-Scalpel-Zirkumzision mit dem Beschneidungsklammergerät keine Schmerzen. Auch die Nachbeschwerden sind meist deutlich geringer als bei der klassischen Methode.
Wie lange dauert der gesamte Eingriff?
Inklusive Vorbereitung und Nachbesprechung dauert der Termin in unserer Praxis rund 45–60 Minuten. Der eigentliche Eingriff dauert in der Regel unter 10 Minuten.
Wann kann ich wieder arbeiten oder Sport machen?
Die Arbeitsfähigkeit besteht meist nach 3–5 Tagen wieder. Sportliche Aktivitäten und Sex sollten Sie für etwa 2–3 Wochen pausieren.
Gibt es Risiken bei der No-Scalpel-Methode?
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können kleine Risiken auftreten, etwa Schwellungen oder leichte Nachblutungen. Ernsthafte Komplikationen sind jedoch bei einem erfahrenen Operateur sehr selten.
Wird die Beschneidung von der Krankenkasse übernommen?
Bei medizinischer Notwendigkeit (z. B. Phimose) übernehmen gesetzliche Krankenkassen in der Regel die Kosten. Bei Wunschbeschneidungen erfolgt die Abrechnung privat. Wir beraten Sie gern im Vorfeld dazu.
Moderne Beschneidung mit höchstem Komfort
Die blutungsfreie Zirkumzision ohne Skalpell in Mannheim stellt eine besonders schonende, sichere und moderne Methode der männlichen Beschneidung dar. Für Patienten, die Wert auf medizinische Qualität, ein ästhetisches Ergebnis und eine schnelle Heilung legen, ist diese Methode ideal.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in der urologischen Praxis von Dr. Barhoum und lassen Sie sich ausführlich beraten – diskret, professionell und individuell.
Wer sich für moderne Verfahren der Prostatadiagnostik interessiert, findet auf dem Urologenportal einen informativen Beitrag zum 76. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), der unter dem Motto „Wissen schafft Evidenz, Heilung und Innovation“ stand.
Ein zentrales Thema war die Früherkennung und Behandlung von Prostatakrebs – mit Fokus auf bildgestützte Diagnostik wie der MRT-gestützten Prostatabiopsie sowie der evidenzbasierten Beratung zum PSA-Test. Der Beitrag zeigt, wie aktuelle Leitlinien und interdisziplinäre Zusammenarbeit heute zu einer präziseren und individuelleren Prostataversorgung beitragen.
Erfahren Sie mehr über die neuen Entwicklungen in der Prostatauntersuchung, den Stellenwert innovativer Verfahren und die Bedeutung einer informierten Entscheidung für Ihre Gesundheit:
Zum Beitrag auf urologenportal.de
In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim bieten wir Ihnen modernste Diagnostikverfahren, mit denen wir Krankheitserreger zuverlässig identifizieren und ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept für Sie entwickeln.
Warum ist die Diagnostik von Harnwegsinfektionen so wichtig?
Eine Harnwegsinfektion entsteht meist durch das Eindringen von Bakterien, hauptsächlich Escherichia coli, in die ableitenden Harnwege – von der Harnröhre über die Blase bis zu den Nieren.
Die Symptome reichen von
- Brennen beim Wasserlassen,
- über häufigen Harndrang,
- bis hin zu Fieber und Rückenschmerzen bei komplizierten Verläufen.
Die Diagnose bei Harnwegsinfektionen ist essenziell, weil eine fehlerhafte oder ungenaue Behandlung das Risiko erhöht, dass sich die Infektion verschlimmert oder chronisch wird. Zudem steigt die Gefahr, dass Antibiotika nicht wirken, wenn die Erreger resistent sind. Deshalb legen wir in unserer Praxis besonderen Wert auf eine exakte Erregerbestimmung und eine sorgfältige Analyse der Antibiotikaempfindlichkeit.
Modernste Diagnostikverfahren in der Praxis Dr. Barhoum
Zur Erfassung der Erreger setzen wir in unserer urologischen Praxis auf das moderne VITEK® 2-System von Biomérieux, ein innovatives mikrobiologisches Analysegerät. Dieses ermöglicht eine schnelle, präzise und zuverlässige Identifikation der Bakterien, die Ihre Beschwerden verursachen. Gleichzeitig wird mit dem VITEK® 2 ein individuelles Antibiogramm erstellt, das Auskunft darüber gibt, welche Antibiotika gegen den jeweiligen Erreger wirksam sind.
Vorteile der VITEK® 2-Diagnostik:
- Schnelle Ergebnisse: Innerhalb kürzester Zeit liegen detaillierte Befunde vor – wesentlich schneller als bei herkömmlichen Verfahren.
- Zügige Bearbeitung der Urinprobe: Kein Einschicken in ein Labor nötig, wodurch sich die Keimzahl stark verändern kann.
- Hohe Genauigkeit: Das Gerät erkennt auch seltene oder multiresistente Erreger zuverlässig.
- Individuelle Therapie: Durch das Antibiogramm wird die Antibiotikatherapie maßgeschneidert, sodass gezielt nur das wirksamste Medikament eingesetzt wird.
Dadurch können wir in unserer Praxis nicht nur die Ursache Ihrer Harnwegsinfektion schnell klären, sondern auch eine optimale Behandlung empfehlen, die Resistenzen vermeidet und Ihre Genesung beschleunigt.
So läuft die Diagnostik von Harnwegsinfektionen in Mannheim ab
Der erste Schritt bei der Abklärung einer Harnwegsinfektion ist die gründliche Anamnese. Ihr Urologe Dr. Barhoum bespricht mit Ihnen Ihre Symptome, eventuelle Risikofaktoren und bisherige Behandlungen.
Urinprobe als Grundlage
Die wichtigste Untersuchung ist die Analyse einer frischen Urinprobe. Damit diese aussagekräftig ist, erhalten Sie von uns genaue Anweisungen zur richtigen Probenentnahme, z. B. die „Mittelstrahlurin“-Methode, die Verunreinigungen minimiert.
Labordiagnostik mit VITEK® 2
Die Urinprobe wird anschließend in unserem Labor mit dem VITEK® 2-System untersucht. Dort erfolgt zunächst die Identifikation der Erreger, gefolgt von der Bestimmung ihrer Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Antibiotika.
Ergebnis und Therapieplanung
Schnellstmöglich erhalten Sie von uns eine umfassende Auswertung der Urinuntersuchung. Bei unkomplizierten Fällen kann die Behandlung meist schnell beginnen, bei komplexeren Infektionen erfolgt eine individuell abgestimmte Therapie, basierend auf den Ergebnissen der modernen Diagnostik.
Wann ist eine weiterführende Diagnostik sinnvoll?
Manche Harnwegsinfektionen verlaufen komplizierter oder treten wiederholt auf. In solchen Fällen ist die reine Urinuntersuchung oft nicht ausreichend. Dann kommen ergänzende Untersuchungen zum Einsatz, etwa:
- Ultraschall der Nieren und Harnblase,
- Blasenspiegelung (Zystoskopie),
- Blutuntersuchungen zur Abklärung systemischer Infektionen.
Diese Diagnostik erweitert die Abklärung und hilft dabei, begleitende Ursachen wie Harnsteine oder anatomische Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Ihre Vorteile bei der Diagnostik in der Praxis Dr. Barhoum
- langjährige urologische Expertise in der Behandlung und Diagnostik von Harnwegsinfektionen,
- Einsatz modernster Technologien wie dem VITEK® 2-System,
- individuelle Betreuung und ausführliche Beratung,
- schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten,
- zentrale Lage in Mannheim mit guter Erreichbarkeit.
FAQ Diagnostik von Harnwegsinfektionen Mannheim
Wie funktioniert die Diagnose mit dem VITEK® 2-System?
Das Gerät in unserer Praxis analysiert Ihre Urinprobe auf mikroskopischer Ebene, identifiziert die Bakterien und testet gleichzeitig, welche Antibiotika wirksam sind. Das Verfahren ist automatisiert und liefert sehr schnelle und präzise Ergebnisse.
Wie lange dauert die Diagnostik bei Harnwegsinfektionen?
In der Regel liegen die Ergebnisse der mikrobiologischen Analyse zeitnah vor. So können wir schnell mit einer gezielten Therapie beginnen.
Muss ich für die Urinprobe etwas Besonderes beachten?
Ja, zur Vermeidung von Verunreinigungen empfehlen wir, die erste Urinportion zu ignorieren und nur den Mittelstrahl aufzufangen. Eine sterile und möglichst frische Probe ist wichtig für eine genaue Diagnostik.
Was passiert, wenn kein Bakterium gefunden wird?
Dann wird geprüft, ob andere Ursachen für Ihre Beschwerden infrage kommen. Manchmal können auch virale oder andere nicht-bakterielle Infektionen vorliegen, die eine spezielle Diagnostik erfordern.
Kann die Diagnostik bei Kindern oder Schwangeren durchgeführt werden?
Ja, die Diagnostik von Harnwegsinfektionen ist auch für Kinder und Schwangere sicher und wichtig, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.
Bei Verdacht auf eine Harnwegsinfektion oder bei wiederkehrenden Beschwerden ist eine präzise Diagnostik der erste Schritt zur erfolgreichen Behandlung. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin in der urologischen Praxis Dr. Barhoum – wir begleiten Sie kompetent und individuell auf dem Weg zur Genesung.
Wer sich für eine dauerhafte Form der Empfängnisverhütung interessiert, findet auf dem Gesundheitsportal medizinwelt.com einen informativen Beitrag über die Vasektomie und das Angebot unserer urologischen Praxis in Mannheim.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte No-Scalpel-Vasektomie – ein modernes und besonders schonendes Verfahren, das wir unter lokaler Betäubung ambulant durchführen. Dabei bleiben sowohl Potenz als auch Lustempfinden vollständig erhalten. Für Patienten mit Ängsten vor medizinischen Eingriffen bieten wir auf Wunsch auch eine Lachgas-Sedierung an.
Erfahren Sie mehr über die Methode, den Ablauf und unsere individuelle Betreuung vor, während und nach dem Eingriff:
Zum Beitrag auf medizinwelt.com
Medizinische Eingriffe sind für viele Patienten mit Anspannung oder sogar Angst verbunden. In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim setzen wir deshalb auf die bewährte Lachgassedierung, eine sanfte Methode zur Beruhigung während ambulanter Operationen und Untersuchungen.
Wie funktioniert Lachgas?
Lachgas (Distickstoffmonoxid) wird über eine Nasenmaske verabreicht und sorgt innerhalb weniger Minuten für eine angenehme Entspannung. Patienten bleiben während der gesamten Behandlung ansprechbar, empfinden jedoch weniger Angst und Stress. Nach der Sedierung klingt die Wirkung schnell ab, sodass keine langen Erholungszeiten erforderlich sind.
Einsatzbereiche in unserer Praxis
Die Lachgassedierung eignet sich besonders für ambulante Operationen wie:
- Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
- Zirkumzision (Beschneidung)
- Entfernung von Harnleiterschienen
Aber auch bei diagnostischen Verfahren wie Blasenspiegelung (Zytoskopie) und Prostatabiopsie kann die Lachgassedierung eingesetzt werden.
Angstpatienten profitieren ebenfalls von dieser sicheren und schonenden Methode.
Ihre Vorteile
- schnelle und steuerbare Wirkung
- sanfte Beruhigung ohne Vollnarkose
- kurze Erholungszeit nach der Behandlung
Möchten Sie mehr erfahren? Lesen Sie mehr über die Lachgassedierung in unserer Praxis und vereinbaren Sie einen Termin!
Informationsflyer zur Lachgassedierung in der Urologie
Alle wichtigen Informationen zur Lachgassedierung in der Urologie haben wir für Sie kompakt in einem Flyer zusammengefasst.
Die Lachgassedierung ist eine moderne, sichere und effektive Methode, um Patienten während medizinischer Eingriffe zu beruhigen und ihnen die Angst zu nehmen. In der urologischen Praxis von Dr. Barhoum in Mannheim setzen wir diese bewährte Sedierungstechnik ein, um unseren Patienten eine möglichst stressfreie und angenehme Behandlung zu ermöglichen.
Besonders bei ambulanten Operationen und diagnostischen Verfahren bietet das moderne Lachgasgerät von Baldus, kombiniert mit einer Lokalanästhesie, erhebliche Vorteile.
Was ist eine Lachgassedierung?
Die Lachgassedierung ist eine Form der Beruhigung, bei der ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas über eine Nasenmaske verabreicht wird. Lachgas, auch Distickstoffmonoxid (N₂O) genannt, wirkt angstlösend und schmerzlindernd, ohne den Patienten in eine vollständige Narkose zu versetzen. Während der Behandlung bleibt der Patient ansprechbar, entspannt und schmerzfrei. Nach der Sedierung klingt die Wirkung schnell ab, sodass keine langen Erholungszeiten notwendig sind.
Besondere Vorteile der Sedierung mit Lachgas
Schneller Wirkungseintritt innerhalb weniger Minuten.
Kontrollierte Dosierung durch erfahrenes Fachpersonal.
Wenige Nebenwirkungen und schnelle Erholung.
Ergänzt die Lokalanästhesie, keine Vollnarkose erforderlich.
Einsatzgebiete der Lachgassedierung in unserer urologischen Praxis
In unserer urologischen Praxis in Mannheim können wir die Sedierung mit Lachgas bei verschiedenen Eingriffen einsetzen, um unseren Patienten maximalen Komfort zu bieten.
Ambulante Operationen
Die Lachgassedierung eignet sich ideal für ambulante Eingriffe wie:
- Vasektomie (Sterilisation beim Mann): Mit Lachgas erleben Patienten eine entspannte Atmosphäre während dieses kurzen Eingriffs.
- Zirkumzision (Beschneidung): Eine sanfte Sedierung nimmt die Angst und minimiert mögliche Unannehmlichkeiten.
- Entfernung von Harnleiterschienen: Sie können sich bei dem kurzen Eingriff besser entspannen.
Diagnostische Verfahren
Auch bei diagnostischen Maßnahmen, die für viele Patienten unangenehm sein können, kann Lachgas zum Einsatz kommen:
- Blasenspiegelung (Zystoskopie): Mit Lachgas verläuft die Untersuchung schmerzfrei und stressarm.
- Prostatabiopsie: Dank der beruhigenden Wirkung wird dieser sensible Eingriff deutlich angenehmer.
Lachgassedierung für Angstpatienten
Für Patienten, die unter starker Angst vor medizinischen Eingriffen leiden, bietet die Sedierung mit Lachgas eine wertvolle Unterstützung. Die beruhigende Wirkung von Lachgas hilft, Ängste abzubauen und eine entspannte Behandlung zu ermöglichen.
Lachgassedierung Mannheim – Warum bei Dr. Barhoum?
Unsere Praxis verfügt über modernste Ausstattung und ein geschultes Team, das die Lachgassedierung sicher und effizient durchführt. Ihr Urologe Dr. Barhoum legt besonderen Wert auf die individuelle Betreuung jedes Patienten und kombiniert höchste medizinische Standards mit einem einfühlsamen Umgang.
Ihre Vorteile bei uns
- Kompetenz: Langjährige Erfahrung in der Urologie und Sedierungstechniken.
- Sicherheit: Modernste Überwachung während der Sedierung.
- Komfort: Angenehme Praxisatmosphäre und persönliche Betreuung.
Wie läuft eine Lachgassedierung ab?
Der Ablauf einer Lachgasbehandlung bei uns ist klar strukturiert und auf die Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmt:
Beratung und Vorbereitung
Vor dem Eingriff erfolgt eine umfassende Beratung, in der wir Sie über den Ablauf, die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen aufklären. Ihre medizinische Vorgeschichte wird geprüft, um sicherzustellen, dass die Lachgassedierung für Sie geeignet ist.
Durchführung der Sedierung
Kurz vor dem Eingriff wird Ihnen das Lachgas über eine Nasenmaske zugeführt. Die Dosierung wird individuell angepasst und ständig überwacht, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Nach kurzer Zeit setzt die entspannende Wirkung ein, und Sie fühlen sich ruhig und sorgenfrei.
Lokale Anästhesie
Nach der Lachgassedierung erfolgt die örtliche Betäubung, um den Eingriff vollkommen schmerzfrei zu gestalten.
Angstfreie Behandlung oder Untersuchung
Während Dr. Barhoum den Eingriff durchführt, empfinden Sie diesen als angenehm und stressfrei.
Nachsorge und Erholung
Nach dem Eingriff klingt der Effekt des Lachgases innerhalb kurzer Zeit ab. Sie ruhen sich noch etwas aus und können die Praxis dann wieder verlassen.
Lachgasbehandlung in der Urologie
Die Sedierung mit dem Baldus-Gerät bietet eine sanfte und sichere Möglichkeit, Eingriffe in der Urologie stressfrei zu gestalten. Ob bei ambulanten Operationen wie Vasektomie und Zirkumzision oder bei diagnostischen Verfahren wie Blasenspiegelung – mit Lachgas erleben Sie eine angenehme Behandlung ohne Angst und Schmerzen. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie eine Untersuchung oder Behandlung unter Lachgas wünschen.
FAQ Lachgassedierung Mannheim
Ist eine Lachgassedierung sicher?
Ja, die Lachgassedierung ist eine äußerst sichere Methode, die in vielen medizinischen Bereichen erfolgreich angewendet wird. Die Dosierung wird individuell angepasst und die Vitalfunktionen während der gesamten Behandlung überwacht.
Kann ich nach der Lachgasbehandlung selbst Auto fahren?
Nach einer Lachgasbehandlung können Sie in der Regel selbst Auto fahren. Lachgas wirkt schnell und wird genauso schnell vom Körper abgebaut, sodass die volle Verkehrstüchtigkeit meist kurze Zeit nach der Behandlung wiederhergestellt ist. Wir empfehlen dennoch, sich von einer Begleitperson nach Hause bringen zu lassen.
Welche Nebenwirkungen hat eine Lachgassedierung?
Nebenwirkungen sind selten, können jedoch Schwindel, Übelkeit oder ein leichtes Kribbeln umfassen. Diese klingen meist innerhalb weniger Minuten nach der Sedierung ab.
Was kostet eine Lachgasbehandlung in der Praxis Dr. Barhoum?
Die Kosten der Lachgassedierung sind je nach Art und Umfang des Eingriffs verschieden. Gern informieren wir Sie individuell über die genauen Kosten. Die Kosten für eine Lachgasbehandlung werden in der Regel nicht von den Krankenkassen getragen.
Nutzen Sie die Vorteile dieser modernen Sedierungsmethode und vertrauen Sie auf die Kompetenz von Dr. Barhoum und seinem Team. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und erfahren Sie, wie wir Ihnen mit der Lachgassedierung Mannheim zu einer entspannten Behandlung verhelfen können.
Informationsflyer zur Lachgassedierung in der Urologie
Alle wichtigen Informationen zur Lachgassedierung in der Urologie haben wir für Sie kompakt in einem Flyer zusammengefasst.
Sexuell übertragbare Infektionen (STI) werden überwiegend durch sexuelle Aktivität übertragen und durch verschiedene Bakterien, Viren und Parasiten verursacht. Da die meisten STIs keine oder nur leichte Symptome zeigen, bleiben sie sehr oft undiagnostiziert und unbehandelt. Einige zeigen sehr ähnliche oder sogar überlappende Symptome, so dass Co-Infektionen übersehen werden können.
Die häufigsten Infektionen wie z.B. Syphilis, Gonorrhö, Chlamydia oder Trichomoniasis sind durch Antibiotika heilbar, andere wie Herpes, HIV oder HPV sind derzeit nicht heilbar. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung einer STI senkt die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung der Krankheit und verbessert unter bestimmten Bedingungen das klinische Ergebnis für den Patienten.
Wir verfügen über das hoch entwickelte moderne Vivalytic STI Panel Gerät in unserer Praxis, dass die relevanten Erreger leitlinienkonform mittels moderner Nachweistechniken (PCR) innerhalb von weniger als 24 h (!) identifizieren kann. So können wir rechtzeitig geeignete Behandlungsmethoden einleiten und so das Leben der Patienten verbessern.
Über eine Urinprobe erfolgt der Nachweis und die Unterscheidung von zehn verschiedenen viralen und bakteriellen Krankheitserregern:
- Neisseria gonorrhoea
- Mycoplasma genitalium
- Ureaplasma urealyticum
- Chlamydia trachomatis
- Trichomonas vaginalis
- Haemophilus ducreyi
- Mycoplasma hominis
- Treponema pallidum
- Herpes simplex virus 1
- Herpes simplex virus 2
Die Kosten für die Diagnostik werden erfahrungsgemäß von den privaten Krankenkassen übernommen. Ebenso bieten wir diese auch als Selbstzahlerleistung an. Gerne beraten wir Sie!
Ihr uro mannheim team
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Wer von einer Blasenentzündung betroffen ist, leidet unter ständigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen. Die Schleimhaut der Blase ist gereizt und weniger dehnbar. Dadurch fühlt es sich an, als sei die Blase ständig voll. Bei vielen Betroffenen kommt der Infekt immer wieder.
Überwiegend werden Blasenentzündungen durch Bakterien aus der Darmflora verursacht, die durch die Harnröhre in die Harnblase gelangen. Meistens handelt es ich dabei um Escherichia coli-Bakterien.
Frauen sind wesentlich häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer. Da sie eine deutlich kürzere Harnröhre haben und der Darmausgang sehr nah am Scheideneingang liegt, gelangen Bakterien leichter in die Blase. Wenn Männer eine Blasenentzündung haben, verläuft diese meistens langwieriger. Oft sind Prostatavergrößerungen die Ursache.
Wer immer wieder unter Blasenentzündungen leidet, wünscht sich wirksame und alltagstaugliche Tipps zur Vorbeugung. Ihr Urologe in Mannheim Dr. Barhoum empfiehlt einige wirksame Maßnahmen, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen und helfen, typische Risikofaktoren zu vermeiden.
Ihr Urologe in Mannheim empfiehlt für eine effektive Prävention
Ausreichend Flüssigkeit zuführen
Wer häufig unter Blasenentzündungen leidet, sollte ausreichend Flüssigkeit (etwa zwei Liter) zu sich nehmen. Das regt den Harndrang an, die Harnwege werden so regelmäßig durchgespült. Das macht es Bakterien schwerer, sich anzusammeln.
Gesund ernähren
Wer sich gesund ernährt, stärkt das Immunsystem und kann Infekte leichter abwehren. Manche Nahrungsmittel haben einen entzündungshemmenden Effekt und tragen so zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten bei. Dazu zählen Spinat und Brokkoli, Nüsse, Ingwer und Chili.
Meiden sollten Sie dagegen Fertigprodukte und zu viel Zucker. Auch bei Getränken sollten Sie auf die richtige Wahl achten: Gut sind Wasser und ungesüßte Tees, Kaffee und Alkohol können dagegen die Blase reizen.
Unterkühlung vermeiden
Kälte allein löst zwar keine Entzündungen aus, doch wird die Blase dadurch weniger durchblutet. Als Folge kann das Immunsystem Bakterien schlechter abwehren. Darum vermeiden Sie kalte Füße und langes Sitzen auf kaltem Untergrund und wechseln Sie nasse Badekleidung am besten sofort. Generell sollten Lendengegend, Unterbauch und Beine durch entsprechende Kleidung warm gehalten werden.
Regelmäßig die Blase entleeren
Häufiges Wasserlassen hilft, einer Blasenentzündung vorzubeugen. Darum sollten Sie den Harndrang nicht über längere Zeit zurückhalten, denn dann können sich Erreger im Urin ansammeln und eine Entzündung hervorrufen. Gleiches gilt, wenn die Blase nicht vollständig entleert wird: Keime können sich dann leichter im verbliebenen Harn vermehren, bleiben an der Blasenwand haften und können eine Infektion verursachen.
Auf Intimhygiene achten
Eine mangelnde, aber auch eine übertriebene Intimhygiene können eine Blasenentzündung begünstigen. Zu häufiges Waschen mit ungeeigneten Pflegeprodukten und die Verwendung von Intimsprays trocknet die Schleimhäute aus und schädigt deren natürliche Schutzfunktion, so dass Krankheitserreger leichter eindringen können. Am besten reinigen Sie den Intimbereich nur mit warmem Wasser oder PH-neutraler Waschlotion.
Achten Sie auch auf die richtige Toilettenhygiene. Damit keine Darmbakterien in Scheide und Harnröhre gelangen, sollte nach dem Stuhlgang mit dem Toilettenpapier immer von vorne (Scheide) nach hinten (After) gewischt werden.
Die Hygiene betrifft auch die Unterwäsche. Sie sollte täglich gewechselt werden und aus atmungsaktivem Material wie Baumwolle bestehen. Materialien wie Polyester begünstigen dagegen die Vermehrung von Keimen. Außerdem sollte die Wäsche gut sitzen – wenn sie scheuert, reizt sie die Haut und erleichtert das Eindringen von Bakterien.
Nach dem Geschlechtsverkehr Blase entleeren
Unter der Vorhaut des Mannes befinden sich Bakterien, die in die Blase gelangen und dort Infektionen auslösen können. Darum sollten Sie nach dem Sex schnell die Blase entleeren, damit eventuell übertragene Keime direkt wieder aus der Harnröhre gespült werden und sich nicht in der Blase festsetzen können.
Richtiges Verhütungsmittel wählen
Die Wahl der Verhütungsmittel kann einer Blasenentzündung vorbeugen. Frauen, die anfällig dafür sind, sollten auf chemische Produkte verzichten, denn die Verwendung von spermienabtötenden Cremes oder Gels kann eine Blasenentzündung begünstigen. Das gleiche gilt für Diaphragmen und Vaginalringe. Besser ist dann eine Verhütung mit Kondomen, die einen Schutz vor der Übertragung von Keimen bieten.
Mit Antibiotika vorbeugen
Wer unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen leidet, kann eine Prophylaxe mit niedrig dosierten Antibiotika in Erwägung ziehen. Dies wird empfohlen bei mehr als drei Infektionen pro Jahr. Das Antibiotikum muss dann kontinuierlich über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten eingenommen werden.
Diese Methode gilt als die effektivste Vorbeugung von Harnwegsinfekten, hat jedoch auch entscheidende Nachteile. Häufig treten Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Probleme und Pilzinfektionen in der Scheide auf, da das Antibiotikum auch die in Darm und Vagina natürlich vorkommenden Bakterien abtötet.
Außerdem können durch eine Langzeittherapie Resistenzen auftreten, das heißt, die Betroffenen müssen auf ein stärkeres Medikament zurückgreifen. Das birgt die Gefahr, dass die normale bakterielle Besiedlung im Körper aus dem Gleichgewicht gerät.
Durch Impfung schützen
Als Alternative zur Verwendung von Langzeitantibiotika wird in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie seit 2017 eine Impfung empfohlen. Die Empfehlung gilt auch hier für Patienten, die häufiger als dreimal pro Jahr an einer Blasenentzündung leiden. Der Impfstoff besteht aus abgetöteten Stämmen von Escherichia coli-Bakterien, die für die meisten Harnwegsinfekte verantwortlich sind. Es gibt ihn als Kapsel und als Injektion.
Bei der oralen Immunisierung nimmt der Patient drei Monate lang jeden Tag eine Kapsel ein. Nach einem halben Jahr nimmt er erneut weitere drei Monate an jeweils zehn Tagen das Präparat ein. Bei der Immunisierung durch Injektion bekommt der Patient drei Spritzen im Abstand von jeweils zwei bis drei Wochen. Danach sollte die Impfung jedes Jahr aufgefrischt werden. Mit der Impfung soll die körpereigene Abwehr gegen den Erreger unterstützt und so das Risiko für Blasenentzündungen gesenkt werden. Ihr Urologe in Mannheim berät Sie gern genauer zu dem Thema.
Mit Hormonen vorbeugen
In den Wechseljahren produziert der weibliche Körper weniger Östrogen. Dadurch wird bei vielen Frauen die Schleimhaut der Scheide dünner und trockener, Keime können sich leichter ansiedeln und Blasenentzündungen auslösen. Vorbeugen lässt sich mit Östrogenpräparaten, die es als Zäpfchen, Creme oder Tabletten zum Einführen in die Scheide gibt. Manchmal kommt es bei der Anwendung zu Nebenwirkungen wie Jucken und Brennen im Vaginalbereich.
Hilfe durch pflanzliche Mittel
Viele Betroffene, die unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, würden gern mit pflanzlichen Mitteln vorbeugen. Die meisten dieser Mittel zur Vorbeugung enthalten Cranberry, sie sollen eine positive Wirkung haben, indem sie die Anhaftung von Bakterien an der Blasenwand verhindern. Es gibt verschiedene Zubereitungen aus den Beeren, zum Beispiel Kapseln, Pulver oder Saft.
In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie werden diese Präparate allerdings nicht zur Vorbeugung empfohlen, weil ihre Wirkung nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.
FAQ Blasenentzündungen vorbeugen
Warum sind Frauen häufiger von einem Harnwegsinfekt betroffen?
Woran liegt es, dass Blasenentzündungen immer wieder auftreten?
Eignen sich Antibiotika auch für Blasenentzündungen vorbeugen?
Kann man sich gegen Blasenentzündungen impfen lassen?
Zahlen die Krankenkassen die Impfung gegen Blasenentzündungen?
Lässt sich auch mit der richtigen Ernährung Blasenentzündungen vorbeugen?
Wie hilfreich sind pflanzliche Mittel zur Vorbeugung?
Neben den regelmäßigen körperlichen Kontrolluntersuchungen gehört zur Krebsnachsorge bei Tumorleiden auch die Beratung zu psychischen und sozialen Aspekten der Krankheit. Die Behandlung einer Krebserkrankung verändert das Leben des Betroffenen und seiner Angehörigen immens, eine Rückkehr in den Alltag ist oft nicht leicht. Darum ist der Abbau von Ängsten und die Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge. Die Betroffenen können sich bei Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen Unterstützung holen.
Wir bieten in unserer Praxis in Mannheim eine umfassende, engmaschige Betreuung und Beratung in der Folge eines Tumorleidens an und führen die Nachsorgeuntersuchungen leitliniengerecht durch. Dafür hat sich Dr. Barhoum zusätzlich qualifiziert.
Warum ist Krebsnachsorge bei Tumorleiden so wichtig?
Nach dem Ende der aktiven Krebstherapie beginnt für Krebspatienten die onkologische Nachsorge. Ihr Ziel ist es, den Erfolg der Behandlung zu kontrollieren und einen Rückfall sowie Krankheits- und Therapie-Folgen rechtzeitig zu erkennen. Zum Nachsorgeprogramm gehören regelmäßige Untersuchungen sowie psychosoziale Beratungen zum Umgang mit den Folgen der Erkrankung im Alltag.
Es ist wichtig, dass sich Krebspatienten diesen Nachsorgeuntersuchungen konsequent unterziehen und die Termine pünktlich wahrnehmen. Ihr Urologe Dr. Barhoum in Mannheim führt die Nachsorge durch und erstellt einen an Ihren individuellen Krankheitsverlauf und Ihre individuellen Bedürfnisse angepassten Plan.
Er orientiert sich dabei an medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien, die für jeden einzelnen urologischen Tumor unterschiedlich aufgestellt sind. Die Leitlinien geben Empfehlungen dazu, in welchen Abständen, wie oft und wie lange die regelmäßigen Nachsorgetermine wahrgenommen werden sollten. Außerdem weisen sie darauf hin, welche Nachsorgeuntersuchungen wichtig sind und welche diagnostischen Verfahren ergänzend angewendet werden können.
Erkennen eines Rückfalls (Rezidiv)
Die Krebsnachsorge bei Tumorleiden ermöglicht es, einen Rückfall mit erneutem Tumorwachstum frühzeitig zu erkennen und dann schnell einzugreifen. Zu einem Rezidiv kann es kommen, wenn sich trotz der Behandlung noch Krebszellen in Ihrem Körper gehalten haben und unentdeckt geblieben sind. Diese Zellen können sich vermehren, und die Krankheit kann wieder ausbrechen.
Erkennen von Begleit- und Folgeerkrankungen
Durch die Krebsnachsorge sollen mögliche therapiebedingte Langzeitschäden frühzeitig erkannt und behandelt werden. Diese können auch Jahre später noch auftreten, zum Beispiel als Spätfolgen an Organen wie Herz und Nieren. Durch eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung können Komplikationen abgewendet werden.
Erkennen von psychischen Folgen der Erkrankung
Die meisten Menschen sind nach einer Krebsbehandlung nicht nur körperlich, sondern auch seelisch stark belastet und benötigen psychologische Unterstützung und Hilfestellung im Alltag. Die Krebsnachsorge bei Tumorleiden soll helfen, die Krankheit zu verarbeiten und die vielfältigen Probleme zu bewältigen. Dr. Barhoum berät Sie zum Umgang mit der Krankheit und verweist Sie bei Bedarf an geeignete Ansprechpartner. Das betrifft auch konkrete Hilfestellungen zur Rückkehr in Ihren Beruf.
Wie läuft die Krebsnachsorge bei Tumorleiden ab?
Ihr Urologe in Mannheim erstellt einen auf Ihre spezielle Situation zugeschnittenen Nachsorgeplan. Er dient als Leitfaden für die Überwachung Ihrer Gesundheit in den folgenden Monaten und Jahren. Welche Untersuchungen genau Teil Ihres Nachsorgeplans sind, ist abhängig von der Krebsart und Ihrer individuellen Situation. Er basiert auf medizinischen Leitlinien für eine bestimmte Tumorart.
Bei den einzelnen Untersuchungen der Krebsnachsorge wird Dr. Barhoum Sie ausführlich nach Ihrem Gesundheitszustand befragen. Dann folgt eine eingehende Untersuchung, bei der Ihre allgemeine körperliche Verfassung geprüft wird. Außerdem werden in regelmäßigen Abständen bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT angewendet. So kann untersucht werden, ob sich ein Rezidiv entwickelt hat.
Außerdem werden Laborkontrollen durchgeführt, um den Tumormarker zu überprüfen. Tumormarker, die vermehrt im Blut nachweisbar sind, können einen Hinweis darauf liefern, dass der Krebs erneut ausgebrochen ist. Bei Erkrankungen der Prostata ist der Tumormarker zum Beispiel das prostataspezifische Antigen (PSA). Es wird von der Prostata gebildet und ist normalerweise nur in winzigen Spuren im Blut vorhanden. Bei einer Krebserkrankung steigt der Wert hingegen stark an.
In den meisten Fällen erstreckt sich die Krebsnachsorge über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. In der ersten Phase sind die Kontrollen engmaschiger, danach werden die Zeiträume zwischen den Untersuchungen größer. In den ersten beiden Jahren wird alle drei Monate eine Krebsnachsorge durchgeführt, im dritten Jahr alle vier Monate, im vierten und fünften Jahr alle sechs Monate.
Die Patienten erhalten einen Nachsorgepass. Dort werden alle Nachsorgetermine, wesentlichen Untersuchungen und Therapiemaßnahmen sowie die wichtigsten Ergebnisse festgehalten. Der Pass ist nicht vorgeschrieben, aber er kann für Patienten hilfreich sein und ihnen Orientierung geben.
FAQ Krebsnachsorge bei Tumorleiden
Was sind die häufigsten Krebserkrankungen in der Urologie?
Wie lange dauert eine Krebsnachsorge bei Tumorleiden in Mannheim?
Wie häufig kommt es zu einem Rückfall (Rezidiv)?
Welche Rolle spielt der persönliche Lebensstil in der Krebsnachsorge?
Was sind häufige Folgeerkrankungen bei Krebspatienten?
Warum ist die psychosoziale Nachsorge so wichtig?
Zur Früherkennung von Krankheiten sind regelmäßige Untersuchungen wichtig – auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Denn je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto höher ist die Chance, sie erfolgreich und so schonend wie möglich zu behandeln.
Als Urologe ist es mein Ziel, meinen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten, und dazu gehört auch die Früherkennung von Krebs. Viele Krebsarten bedeuten heutzutage keine hoffnungslose Diagnose mehr – frühzeitig erkannt, sind sie in vielen Fällen heilbar. Darum sind Untersuchungen zur Krebsvorsorge für jeden Erwachsenen sinnvoll, unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind.
Früherkennungsuntersuchungen
Wir bieten Früherkennungsuntersuchungen für die wichtigsten urologischen Tumoren an.
Früherkennung von Prostatakrebs
Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern und kann alle Altersgruppen betreffen. Die Erkrankung verursacht zunächst keine Beschwerden und wird darum oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium auffällig, wenn es zu häufigem Harndrang und zu Schmerzen beim Wasserlassen kommt. Darum sollten Männer ab 45 Jahren regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird, können sehr viele schonende Therapieoptionen angeboten werden. Ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs haben Männer, bei denen bereits Vater oder Bruder daran erkrankt sind.
Früherkennung von Blasenkrebs bei Vorliegen von Risikofaktoren
Harnblasenkrebs ist der zweithäufigste Tumor in der Urologie, Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Häufig wird er erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn er bereits zu Schmerzen oder Problemen beim Wasserlassen führt. Ein früher Warnhinweis kann sichtbares Blut im Urin sein. Wird der Krebs in einem frühen Stadium erkannt, wenn nur die Oberfläche der Blase befallen ist, ist er gut behandelbar. Darum ist eine regelmäßige Vorsorge sehr wichtig.
Ein großer Risikofaktor für Blasenkrebs ist der häufige Umgang mit Chemikalien. Gefährdete Gruppen sind beispielsweise Arbeiter in der Chemie- und Lederindustrie, Metallarbeiter, Friseure, Maler und Drucker. Außerdem stellt Rauchen ein großes Risiko für Blasenkrebs dar.
Früherkennung von Hodenkrebs bei Vorliegen von Risikofaktoren
Hodenkrebs ist eine eher seltene Tumorerkrankung und tritt vor allem bei jungen Männern auf, 80 % sind jünger als 50 Jahre. Wenn der Krebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen bei dieser Tumorart besonders gut. Eine große Chance bei Hodenkrebs ist, dass man ihn leicht entdecken kann, die meisten Tumoren werden in einem Frühstadium vom Patienten selbst erkannt. Wenn ein entsprechender Verdacht besteht, kann Ihr Urologe in Mannheim diesen mit einer Ultraschalluntersuchung abklären und eventuell weitere diagnostische Maßnahmen einleiten.
Ein erhöhtes Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, haben Männer mit einer Hodenfehllage oder wenn enge Verwandte daran erkrankt sind. Auch Unfruchtbarkeit erhöht das Risiko für Hodenkrebs.
Früherkennung von Nierenkrebs
Nierenkrebs tritt bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Bei Nierenkrebs zeigen sich keine Frühsymptome, und er verursacht zunächst keine Beschwerden. Darum wird er häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Es gibt aber körperliche Veränderungen, die auf Nierenkrebs hinweisen können, beispielsweise Schmerzen in der Flanke, Blut im Urin, Müdigkeit und häufiger auftretendes Fieber. Wer diese Symptome an sich erkennt, sollte sofort in unsere urologische Praxis in Mannheim kommen – je früher Nierenkrebs erkennt wird, umso erfolgreicher kann die Behandlung sein.
Risikofaktoren für Nierenkrebs sind Rauchen, langjährige Einnahme von Schmerzmitteln, Übergewicht sowie die Belastung mit bestimmten Schadstoffen aus der Umwelt, zum Beispiel Kadmium aus Batterien.
Gesetzliche Krebsfrüherkennung
Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Früherkerkennungsuntersuchungen an, um verschiedene urologische Tumorarten frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen. Jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr hat einmal pro Jahr Anspruch darauf. Die Untersuchung beinhaltet das Abtasten der Prostata, des Enddarms, der äußeren Geschlechtsorgane und der Leistenregion.
Ihr Urologe tastet dabei vom After aus die Prostata auf mögliche Verhärtungen oder andere Auffälligkeiten ab, die ein Hinweis auf Prostatakrebs sein könnten. Außerdem untersucht er, ob die Lymphknoten in der Leistengegend vergrößert oder schmerzhaft sind. Ebenso werden Penis und Hoden untersucht: Bei den Hoden wird besonders auf Verhärtungen und auf Auffälligkeiten an der Haut geachtet.
Erweiterte Krebsfrüherkennung
Einige ärztliche Leistungen zur Krebsvorsorge auf urologischem Gebiet sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, sind aber dennoch aus fachärztlicher Sicht sehr zu empfehlen, da sie die Früherkennungsrate von Krebserkrankungen entscheidend verbessern. Wir bieten folgende Zusatzuntersuchungen in unserer Praxis in Mannheim an:
PSA-Test
Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Enzym, das in der Prostata gebildet wird. Normalerweise ist es nur in ganz geringen Mengen im Blut vorhanden. Wenn der Wert stark erhöht ist, kann das ein Hinweis auf Prostatakrebs sein. Mit einer Blutwertbestimmung lässt sich darum die Erkrankung in einem frühen Stadium feststellen. Ein einzelner Wert ist jedoch nicht aussagekräftig, da auch bei einer gutartigen Prostata-Vergößerung oder -Entzündung der PSA-Wert ansteigen kann – darum sollte er in bestimmten Abständen kontrolliert werden.
Ultraschalluntersuchungen
Tumoren an Nieren und Harnwegen sowie der Prostata verursachen meistens erst spät Symptome oder Beschwerden. Mit einer Ultraschalluntersuchung können die Organe untersucht und krankhafte Veränderungen frühzeitig erkannt werden, wie es mit einer rein körperlichen Untersuchung nicht möglich gewesen wäre.
Für die Prostata bieten wir die Transrektale Ultraschalluntersuchung (TRUS) an, bei der die Prostata vom Enddarm aus untersucht wird. Damit kann Ihr Urologe die Prostata präzise ausmessen und ihr Volumen bestimmen und so Veränderungen, die Hinweise auf eine Krebserkrankung liefern können, schnell diagnostizieren.
Tumormarker
Bei erhöhtem Risiko für Blasenkrebs – insbesondere bei Rauchern oder Personen mit regelmäßiger Belastung durch bestimmte chemische Stoffe – besteht die Möglichkeit, Tumormarker mithilfe eines speziellen Urintests nachzuweisen. Der sogenannte UBC-Blasenkrebstest (Urinary Bladder Cancer Test) dient dem Nachweis von Eiweißstoffen (Zytokeratinfragmenten), die bei Blasenkrebs vermehrt im Urin auftreten. Der Test kann dabei helfen, frühzeitig Hinweise auf eine mögliche Erkrankung zu erkennen und wird insbesondere zur ergänzenden Diagnostik eingesetzt.
Urintests
Personen mit erhöhtem Risiko für Blasenkrebs sollten ab dem 40. Lebensjahr eine Untersuchung ihres Harns auf Blutspuren durchführen lassen. Auch wenn Sie häufig Blasenentzündungen haben und unter gesteigertem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen leiden sollten sie diese Methode der Früherkennung in Anspruch nehmen. Dafür stehen empfindliche Urintests zur Verfügung, mit denen ein Blasenkarzinom im Frühstadium diagnostiziert werden kann.
Alle aufgeführten Untersuchungen sind Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die Kosten müssen von den Patienten selbst getragen werden. Sie werden nach der Gebührenordnung (GOÄ) für Ärzte abgerechnet. Über die Kosten klären wir Sie selbstverständlich vor der Behandlung genau auf.
Nutzen Sie diese erweiterten Vorsorgeuntersuchungen – zu Ihrer Sicherheit! Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen dazu haben.
FAQ: Krebsfrüherkennung Mannheim
Krebsfrüherkennung bei Männer – wie oft?
Was wird bei der Krebsfrüherkennung gemacht?
Was ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern?
Kann ich Prostatakrebs auch ohne Symptome haben?
Kann ich Prostatakrebs auch ohne Symptome haben?
Worüber gibt der PSA-Wert Aufschluss?
Wie kann man Krebs vorbeugen?
Was kostet eine Krebsfrüherkennung beim Urologen?
Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Krebsfrüherkennung Mannheim haben.
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Weitere InformationenWie Man(n) sicher verhütet: Die Vasektomie ist in zweifacher Hinsicht sicher – als komplikationsarmer Eingriff und als verlässliche Verhütungsmethode. Eine Beeinträchtigung der Sexualität ist nicht zu befürchten, eher das Gegenteil ist der Fall. Die Durchtrennung der Samenleiter lässt sich außerdem rückgängig machen.Über die Vasektomie kursieren so manche Fake News, die es richtigzustellen gilt. Hierzu empfiehlt Dr Barhoum die Lektüre dieses Artikels, welches in der aktuellen Zeitschrift des Deutschen Ärzteblattes am 24.7.23 erschienen ist.
Weitere Informationen zu Vasektomie finden Sie auch auf unserer speziellen Internetseite dazu:
https://www.vasektomie-barhoum-mannheim.de
[real3dflipbook pdf=“https://www.urologie-barhoum-mannheim.de/wp-content/uploads/2023/07/Vasektomie.pdf“]
Blut im Urin bedeutet, dass vermehrt rote Blutkörperchen in der Ausscheidungsflüssigkeit vorkommen. Der Urin kann dabei unterschiedliche Rotschattierungen aufweisen. Mediziner bezeichnen das als „Hämaturie“.
Wenn der Urin rötlich verfärbt ist, sollte man aufmerksam werden, denn blutiger Harn kann ein Hinweis auf eine Krankheit sein. Es ist wichtig, die Ursachen umgehend bei Ihrem Urologen abklären zu lassen. Es kann eine Erkrankung des Harntraktes oder der Nieren dahinterstecken, im schlimmsten Falle auch eine bösartige Veränderung wie Blasen- oder Nierenkrebs.
Lassen Sie sich auf jeden Fall untersuchen, auch wenn Sie sonst keine Schmerzen und Beschwerden haben oder die Blutung von selbst wieder aufhört. Geraten Sie aber nicht in Panik, denn in den meisten Fällen steckt eine gutartige Ursache hinter einem rötlich verfärbten Urin.
Blut im Urin – welche Formen gibt es?
Die Mediziner unterscheiden zwischen sichtbarem (Makrohämaturie) und nicht-sichtbarem Blut (Mikrohämaturie).
Bei der Makrohämaturie ist die Rotfärbung mit dem bloßen Auge sichtbar. Je nachdem, wie viel Blut im Urin vorhanden ist, reicht die Färbung von rosa und rot bis zu dunkelrot oder braun. Wenn sichtbares Blut im Urin mit Schmerzen verbunden ist, ist häufig eine Entzündung des Harntraktes die Ursache, oder es liegen Nieren- bzw. Blasensteine vor. Sichtbares Blut im Urin ohne Schmerzen kann auf eine Tumorerkrankung hindeuten.
Bei der Mikrohämaturie lässt sich das Blut im Urin nicht mit bloßem Auge erkennen, sondern nur unter dem Mikroskop nachweisen. Meistens wird sie im Rahmen einer Routineuntersuchung durch Labor-Ergebnisse oder Teststreifen entdeckt. Eine Mikrohämaturie kann ein Hinweis auf Infektionen, Nierensteine oder bösartige Tumorerkrankungen sein.
Blut im Urin Ursachen
Oft ist die Blutung auf Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter und der Blase sowie bei Männern auf Prostataveränderungen zurückzuführen.
- Am häufigsten findet sich bei einer Blasenentzündung Blut im Urin. Wenn Erreger über die Harnröhre in die Harnblase gelangen, können sie die Blasenwand reizen und Entzündungen auslösen. Neben den typischen Symptomen wie brennende Schmerzen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang kann es auch zu Blut im Urin kommen.
- Wenn Bakterien und andere Erreger bei einer Blasenentzündung über den Harnleiter ins Nierenbecken aufsteigen, können sie dort eine Nierenbeckenentzündung auslösen. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang mit spärlichem, oft blutigen Urin und Schmerzen in einer Körperseite. Auch hohes Fieber und Schüttelfrost gehen häufig mit der Erkrankung einher.
- Auch bei Nieren-, Blasen- und Harnleitersteinen kann sich Blut im Urin befinden. Sie entstehen, wenn sich Kristalle und andere Bestandteile zu steinartigen Gebilden verdichten. Häufig werden die Steine mit dem Urin ausgeschwemmt und bereiten dann keine Probleme. Wenn sich jedoch größere Exemplare im Harnleiter festsetzen,
können sie kolikartige Schmerzen in Unterbauch und in den Flanken mit blutigem Urin als Begleiterscheinung verursachen. - Durch Verletzungen im Bereich von Nieren und Harnwegen können Wunden und Risse entstehen, die neben Schmerzen auch zu blutigem Urin führen können. Ursache dafür können Unfälle, Stöße von außen oder ein operativer Eingriff sein.
- Blutiger Urin kann als Folge und erster Hinweis auf einen bösartigen Tumor im Nierenbecken, dem Harnleiter, der Blase oder der Prostata auftreten. Am häufigsten tritt Blasenkrebs auf, etwa 30.000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr daran, Männer wesentlich häufiger als Frauen.
- Manchmal zeigt sich Blut im Urin als Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel, insbesondere bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, zum Beispiel Aspirin oder Marcumar. Auch Antibiotika können blutigen Urin begünstigen.
Blut im Urin Mannheim Diagnose
Da Blut im Urin viele Ursachen haben kann, ist eine sichere Diagnose die wichtigste Grundlage für eine spezifische und erfolgreiche Behandlung.
Zuerst findet ein ausführliches Gespräch statt, bei dem Ihr Urologe einiges von Ihnen wissen möchte:
- Wann und wie oft erscheint der Urin blutig?
- Haben Sie zusätzliche Beschwerden wie Schmerzen, Fieber oder Probleme beim Wasserlassen?
- Welche Essens- und Alltagsgewohnheiten haben Sie, und wie ist Ihr berufliches Umfeld?
- Welche Vorerkrankungen haben Sie, und welche Medikamente nehmen Sie ein?
Es folgt eine gründliche körperliche Untersuchung mit Blutdruckmessung und Abtasten von Bauch und Flanken.
Danach wird eine Urinprobe von Ihnen auf rote Blutkörperchen (Erythrozyten) untersucht. Erste Hinweise kann ein Schnelltest mittels Teststreifen liefern, eine sichere Diagnose kann nur durch eine mikroskopische Untersuchung der Probe im Labor erfolgen.
Die allgemeine urologische Abklärung wird durch einen Ultraschall von Blase, Nieren und bei Männern der Prostata vervollständigt, bei dem Ihr Urologe die Organe auf Veränderungen genauer untersucht.
Wenn aufgrund der Untersuchungsbefunde ein Tumor im Bereich von Harnleiter oder Nierenbecken vermutet wird, müssen zusätzlich bildgebende Verfahren wie Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) eingesetzt werden, um die Diagnose abzusichern.
Wenn der Verdacht auf einen Tumor bestehen bleibt, muss Ihr Urologe eine Biopsie durchführen. Dabei entnimmt er von dem auffälligen Befund mittels einer Spiegelung etwas Gewebe, welches unter dem Mikroskop auf Tumorzellen untersucht wird.
Behandlung Blut im Urin Mannheim
Die Behandlung der Hämaturie ist abhängig von der Ursache, die Ihr Urologe diagnostiziert hat. Wenn das Blut im Urin durch eine Harnwegsinfektion verursacht wurde, ist meistens die Gabe von Antibiotika angezeigt. Sind bestimmte Medikamente der Auslöser für den blutigen Urin, sollten diese in Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt und durch ein schonenderes Mittel ersetzt werden.
Nieren-, Blasen- und Harnleitersteine können durch Medikamente aufgelöst, mit Stoßwellentherapie zerstört oder minimal-invasiv per Endoskop entfernt werden. Bei einer Tumorerkrankung ist eine Chemotherapie, Operation oder Bestrahlung erforderlich.
FAQs Blut im Urin Mannheim
Wie entsteht der Urin?
Welche Farbe sollte ein gesunder Urin haben?
Bedeutet roter Urin immer, dass Blut im Urin ist?
Wo sind die Blutungsquellen im Harntrakt?
Kann auch die Periode bei Frauen Blut im Urin verursachen?
Hat Blut im Urin immer eine bestimmte Ursache?
Kann man Blut im Urin vorbeugen?
Sie bemerken Blut im Urin? Dann buchen Sie bitte einen Termin bei Ihrem Urologen in Mannheim – denn auch kleine Spuren können auf ernstzunehmende Erkrankungen hinweisen. Wir kümmern uns professionell um Diagnose und Behandlung in Ihrer Nähe.
Meistens wird eine Harnwegsinfektion durch Bakterien verursacht. Typische Symptome sind ein starker und häufiger Harndrang sowie Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
Wie läuft eine Harnwegsinfektion ab?
Bei einem gesunden Menschen ist der Urin in der Blase grundsätzlich steril, er enthält keine Bakterien oder andere Krankheitserreger. Das Gleiche gilt für die Harnröhre, den Kanal, durch den der Urin von der Blase aus dem Körper geleitet wird. Jeder Bereich der Harnwege kann von einer Infektion betroffen sein. Meistens handelt es sich dabei um eine aufsteigende Infektion: Die Krankheitserreger wandern dabei von unten nach oben, also von der Harnröhre Richtung Harnblase, so dass zuerst der untere Harntrakt betroffen ist. Dann spricht man allgemein von einer Blasenentzündung.
Wenn sich die Bakterien weiter in Harnleiter und Nieren ausbreiten, handelt es sich um eine Infektion der oberen Harnwege. Diese nimmt häufig einen schwereren Verlauf, sie kann die Nieren schädigen und, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird, sogar zum Nierenversagen führen. Bei einer Nierenbeckenentzündung haben die Betroffenen mit Symptomen wie Rückenschmerzen, Übelkeit und Fieber zu kämpfen.
Wer einmal eine Harnwegsinfektion hatte, wird sehr wahrscheinlich wiederholt davon betroffen sein. Wenn sie mehrmals jährlich auftritt, sprechen Ärzte von einer chronischen Harnwegsinfektion. Das ist vor allem bei jungen Frauen und Frauen in den Wechseljahren der Fall.
Frauen häufiger betroffen als Männer
Frauen erkranken deutlich öfter an einer Harnwegsinfektion als Männer. Das liegt daran, dass Frauen eine kürzere Harnröhre als Männer haben und so Darmbakterien leichter in die Blase gelangen als bei Männern. Laut Statistik haben etwa 10 von 100 Frauen mindestens eine Blasenentzündung pro Jahr.
Männer sind dagegen selten von Harnwegsinfektionen betroffen. Wenn, dann erkranken hauptsächlich Männer ab 60 Jahren. Grund dafür sind meistens altersbedingte Harnabfluss-Störungen, die die Ausbreitung von Bakterien in den Harnwegen fördert.
Was sind die Ursachen für eine Harnwegsinfektion?
Meistens verursachen Darmbakterien eine Harnwegsinfektion. Diese gelangen vom After in die Harnröhre und können von dort weiter in die Blase und in das Nierenbecken aufsteigen.
In den meisten Fällen handelt es sich bei den Erregern um Escherichia coli-Bakterien, andere Erreger sind weitaus seltener. Außerdem können auch Viren, Pilze und Parasiten die Harnwege befallen.
Was sind die Harnwegsinfektion Symptome?
Mögliche Anzeichen für eine Harnwegsinfektion sind:
- Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
- ein häufiger und starker Harndrang, mit dem Gefühl, den Harn nicht halten zu können
- sichtbares Blut im Urin
- Schmerzen im Unterbauch
- allgemeines Krankheitsgefühl mit Müdigkeit und Erschöpfung
Wenn diese Symptome in Zusammenhang mit weiteren Beschwerden auftreten, hat sich die Entzündung womöglich schon weiter bis zu den Nieren ausgebreitet. Dann leiden die Betroffenen unter Fieber und Schüttelfrost, Schmerzen in der Nierengegend (Flankenschmerz) sowie Übelkeit und Erbrechen.
Was erhöht das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken?
Es gibt einige Risikofaktoren, die es den Krankheitserregern erleichtern, in die Harnwege einzudringen und dort eine Infektion auszulösen:
- Weibliches Geschlecht: Frauen haben eine kürzere Harnröhre als Männer, und außerdem liegen Harnröhre und After näher beieinander.
- Schwangerschaft: Schwangere Frauen leiden deutlich häufiger unter Harnwegsinfektionen.
- Bestimmte Verhütungsmittel beim Geschlechtsverkehr: Spermienabtötende Verhütungsmittel oder die Verwendung eines Diaphragmas können eine Blasenentzündung fördern.
- Wechseljahre: In den Wechseljahren steigt die Häufigkeit von Harnwegsinfektionen bei Frauen an. Der sinkende Östrogenspiegel kann dazu führen, dass die Wände des Harntraktes dünner und trockener werden und Infektionen schlechter abgewehrt werden können.
- Ungeschützter Geschlechtsverkehr: Er erhöht das Risiko, dass Bakterien in die Harnröhre gelangen.
- Übertriebene Intimhygiene: Ein sauberer und gesunder Intimbereich senkt das Risiko für einen Harnwegsinfekt. Dagegen kann die Verwendung von zu vielen Hygieneprodukten wie Seife, Intimsprays oder Scheidenspülungen die natürliche Schutzfunktion des Scheidenmilieus gegen Bakterien beeinträchtigen.
- Bestimmte Erkrankungen: Harnsteine, Tumore oder eine vergrößerte Prostata können Harnabfluss-Störungen auslösen, die die Verbreitung von Bakterien fördern. Aber auch Diabetes mellitus sowie eine Immunschwäche kann Harnwegsinfektionen begünstigen.
Welche Folgen kann eine Harnwegsinfektion haben?
Wenn eine Harnwegsinfektion nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen:
- Nierenbeckenentzündung: Sie kann zu bleibenden Nierenschädigungen führen.
- Blutvergiftung (Sepsis): Sie kann als Folge einer schweren Nierenbeckenentzündung auftreten, wenn die Bakterien aus der Niere in die Blutbahn gelangen. Eine Sepsis ist lebensbedrohlich.
- Chronische Harnwegsinfektionen: Wenn die Infektionen immer wiederkommen, kann dies zu bleibenden Gewebeschädigungen und Narbenbildungen an der Niere führen, ebenso zu weiteren Komplikationen wie Bluthochdruck.
- Fehlgeburten: Bei einer Harnwegsinfektion in der Schwangerschaft ist das Risiko höher, dass sich die Bakterien bis zu Niere ausbreiten. Eine Nierenbeckenentzündung kann dann zu vorzeitigen Wehen und zu einer Fehlgeburt führen.
Wie verläuft die Behandlung einer Harnwegsinfektion Mannheim?
Zuerst führt Dr. Barhoum eine ausführliche Anamnese durch, bei der er nach Ihren Beschwerden und nach eventuellen Risikofaktoren fragt. Häufig kann die Diagnose Harnwegsinfektion bereits anhand der typischen Beschwerden gestellt werden. Um den Verdacht zu bestätigen, kann zusätzlich eine Harnuntersuchung mithilfe eines Teststreifens Urinsediments, erfolgen, der typische Veränderungen im Urin ermitteln kann. Des Weiteren wird ein Urinsediment (Untersuchung mittels Mikroskops) durchgeführt und ggf. eine Urinkultur zum definitiven bakteriellen Keimnachweis angelegt.
Bei komplizierten oder häufig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen können verschiedene weitere Untersuchungen zum Einsatz kommen, zum Beispiel eine Blutuntersuchung, eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase oder eine Blasenspiegelung.
Die Therapie richtet sich nach der Ursache und Ausprägung der Harnwegsinfektion. Wenn lediglich eine Blasenentzündung vorliegt, dauern die Beschwerden meist nur ein paar Tage und heilen oft auch ohne Harnwegsinfektion Medikamente aus. Zur Linderung der Beschwerden kann Ihnen Ihr Urologe schmerzlindernde Mittel wie beispielsweise Ibuprofen verschreiben.
In gelegentlichen Fällen ist es jedoch angezeigt, die Harnwegsinfektion mit einem Antibiotikum zu behandeln. Es hilft schnell, verkürzt die Krankheitsdauer und verhindert schwerere Verläufe mit aufsteigender Harnwegsinfektion, die sich auf die Nieren ausbreiten kann.
Zusätzlich sollten Sie während des Infektes einige wichtige Maßnahmen beachten: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich (mindestens zwei Liter am Tag), um die Harnwege durchzuspülen und entleeren Sie regelmäßig Ihre Blase. Machen Sie Wärmeanwendungen, zum Beispiel mit einer Wärmflasche. Wenn Sie bereits eine Nierenbeckenentzündung haben, halten Sie auf jeden Fall Bettruhe.
FAQ Harnwegsinfektion Mannheim
Wie kann ich einer Harnwegsinfektion vorbeugen?
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiges Wasserlassen
- Schützen Sie sich vor Unterkühlungen, vor allem der Füße
- Sorgfältige, aber keine übertriebene Intimhygiene
- Richtige Toilettenhygiene bei Frauen: Nach dem Stuhlgang von der Scheide zum After säubern
- Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr, um Keime aus der Harnröhre heraus zu spülen
Ist eine Harnwegsinfektion ansteckend?
Warum leiden Frauen viel häufiger an Harnwegsinfektionen als Männer?
Wann bekommen Männer eine Harnwegsinfektion?
Helfen bei einer Harnwegsinfektion Hausmittel?
Wenn es beim Wasserlassen brennt oder die Harnröhre juckt, ist die Verunsicherung groß. Hinter solchen Beschwerden kann eine Harnröhrenentzündung stecken – medizinisch als Urethritis bezeichnet. Die Abklärung der Harnröhrenentzündung beim Mann ist wichtig, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. In der urologischen Praxis in Mannheim von Dr. Barhoum bieten wir Ihnen moderne Diagnostik und eine diskrete, fachkundige Beratung.
Jetzt Termin buchenWas ist eine Harnröhrenentzündung (Urethritis)?
Die Harnröhre ist die Röhre, durch die der Urin aus der Blase nach außen geleitet wird. Eine Entzündung der Harnröhre kann durch verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe oder Mykoplasmen ausgelöst werden. Aber auch mechanische Reizungen oder nicht-infektiöse Ursachen sind möglich.
Typische Symptome sind:- Brennen beim Wasserlassen,
- Juckreiz in der Harnröhre,
- Rötung oder Schwellung im Intimbereich,
- Ausfluss aus der Harnröhre,
- Schmerzen im Unterbauch oder beim Geschlechtsverkehr.
Nicht selten verläuft die Erkrankung jedoch auch symptomlos – insbesondere in der frühen Phase. Gerade deshalb ist eine professionelle Abklärung der Harnröhrenentzündung entscheidend.
Moderne STI-Diagnostik mit dem Vivalytic-Testverfahren
In unserer Praxis setzen wir auf innovative Diagnostik: den Vivalytic STI-Test, ein molekularbiologisches Schnelltestverfahren. Das STI-Panel ermöglicht die gleichzeitige Untersuchung auf eine Vielzahl von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wie Chlamydien, Gonorrhoe, Mykoplasmen, Ureaplasmen, Trichomonaden, Haemophilus ducreyi, Syphilis-Erreger (Treponema pallidum) sowie Herpesviren (HSV 1 und HSV 2).
So lassen sich die wichtigsten bakteriellen, parasitären und viralen Erreger einer Harnröhrenentzündung schnell und zuverlässig identifizieren. Der Test erfolgt über eine Urinprobe oder einen Abstrich und liefert innerhalb kurzer Zeit ein präzises Ergebnis.
Dieses Verfahren bieten wir als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) bzw. Selbstzahlerleistung für gesetzlich Versicherte an. Für Privatversicherte wird die Leistung in der Regel von der PKV übernommen.
Vorteile des Vivalytic STI-Tests:
Schnell: Ergebnis meist noch am selben Tag.
Diskret: Untersuchung direkt in der Praxis.
Zuverlässig: hohe Sensitivität und Spezifität
Umfassend: Nachweis mehrerer Erreger gleichzeitig.
Wer sollte sich untersuchen lassen?
Die Abklärung einer Harnröhrenentzündung beim Mann ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:
- Beschwerden bestehen, z. B. Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz, Ausfluss oder Schmerzen im Intimbereich.
- Es kam zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr, auch bei nur einmaligem Kontakt.
- Ein Kinderwunsch besteht (Infektionen können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen).
- Der/die Sexualpartner/-in wurde positiv auf STI getestet.
- Es gab in der Vergangenheit bereits eine Urethritis oder STI.
- Es bestehen wechselnde Sexualkontakte oder neue Partnerschaften.
- Man möchte sich vorsorglich testen lassen, auch ohne akute Beschwerden (z. B. als Gesundheits-Check oder zu Beginn einer neuen Beziehung).
Ablauf der Untersuchung in unserer Praxis
In unserer urologischen Praxis in Mannheim bieten wir eine strukturierte und sensible Diagnostik an:
Anamnesegespräch zur Einschätzung Ihrer Beschwerden
Klinische Untersuchung des Urogenitalbereichs
Urinprobe oder Abstrich für den Vivalytic STI-Test
Laborauswertung direkt in der Praxis
Besprechung der Ergebnisse und Therapieempfehlung
Der Ablauf ist schnell, diskret und fachlich fundiert. Bei Bedarf erhalten Sie auch Hinweise für eine mögliche Partnerbehandlung.
Behandlung der Urethritis beim Mann
Die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Erreger. In der Regel erfolgt eine Antibiotikatherapie, abgestimmt auf das Testergebnis. Bei sexuell übertragbaren Ursachen ist es wichtig, dass auch Sexualpartner/-innen untersucht und ggf. mitbehandelt werden.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen stellen sicher, dass die Infektion vollständig abgeklungen ist.
Warum Dr. Barhoum in Mannheim?
Unsere urologische Praxis vereint moderne Technik mit individueller Betreuung. Wir legen besonderen Wert auf eine diskrete, schnelle und zuverlässige Versorgung. Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz – für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Vereinbaren Sie gern einen Termin bei uns.
FAQ: Harnröhrenentzündung beim Mann
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
In akuten Fällen versuchen wir, Ihnen noch am selben Tag einen Termin zu ermöglichen. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch oder über unser Online-Formular erfolgen.
Ist der STI-Test anonym?
Ihre Daten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Die Untersuchung erfolgt diskret in unseren Räumlichkeiten.
Welche Kosten entstehen für gesetzlich Versicherte?
Die Abklärung der Harnröhrenentzündung beim Mann mit dem Vivalytic STI-Panel ist eine IGeL-Leistung / Selbstzahlerleistung. Die Kosten richten sich nach dem Umfang der gewählten Diagnostik und werden vorab mit Ihnen transparent besprochen.
Was passiert, wenn mein Test positiv ist?
Wir informieren Sie umgehend und besprechen mit Ihnen die geeignete Therapie. Bei Bedarf erhalten Sie ein Rezept sowie Hinweise zur Partnerbehandlung.
Kann ich mich vorsorglich testen lassen, auch ohne Symptome?
Ja. Gerade bei symptomlosem Verlauf oder nach ungeschütztem Verkehr ist ein Test empfehlenswert. Auch zur Sicherheit in einer neuen Beziehung kann ein STI-Test beim Urologen sinnvoll sein.
Ihre Gesundheit beginnt mit Klarheit
Eine Harnröhrenentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Mit der Abklärung der Harnröhrenentzündung beim Mann in unserer urologischen Praxis in Mannheim erhalten Sie schnelle Antworten und eine fachlich fundierte Begleitung. Dank modernster Diagnostik wie dem Vivalytic STI-Test können wir mögliche Infektionen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln.
Jetzt Termin buchenIn Deutschland sind etwa 15% der Paare ungewollt kinderlos. Die Tendenz ist steigend, unter anderem, weil der Kinderwunsch aus verschiedenen Gründen oft aufgeschoben wird, aber mit steigendem Alter die Fruchtbarkeit sinkt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt ein unerfüllter Kinderwunsch dann vor, wenn es bei regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr innerhalb von 12 Monaten trotzdem nicht zu einer Schwangerschaft kommt.
Darum empfiehlt sich eine gründliche Untersuchung der medizinischen Hintergründe für eine mögliche Unfruchtbarkeit (Infertilität) erst nach diesem Zeitraum, an der sich beide Partner beteiligen sollten. Für die Diagnose und Behandlung der Infertilität der Frau sind gynäkologische Fachabteilungen zuständig. Für die möglichen Ursachen einer eingeschränkten Fruchtbarkeit beim Mann ist Ihr Facharzt für Urologie der richtige Ansprechpartner, um eine urologisch-andrologische Abklärung sowie eine entsprechende Diagnostik und Therapie durchzuführen.
Unerfüllter Kinderwunsch Ursachen
Laut Statistik sind die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch gleichermaßen bei Männern und bei Frauen zu finden. Sie liegen zu jeweils 40% beim Mann beziehungsweise der Frau. In 20% der Fälle liegen bei beiden Partnern körperliche Gründe vor, die eine Schwangerschaft erschweren. Bei einigen Paaren lassen sich die Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit auch nach gründlichen Untersuchungen nicht eindeutig ermitteln.
Für die meisten Störungen der Fruchtbarkeit sind biologische Gründe verantwortlich. Psychische Faktoren wie etwa Alltagsstress sind in der Regel keine Ursachen. Umgekehrt verursacht der unerfüllte Kinderwunsch jedoch sehr häufig Stress und kann die Psyche der Betroffenen sowie auch die Partnerschaft sehr stark belasten.
Die Paare empfinden neben Traurigkeit und Schmerz auch Scham und Schuldgefühle bis hin zu Neid auf Leute mit Kindern.
Die Ursachen von Unfruchtbarkeit können sowohl beim Mann als auch bei der Frau vielfältig sein. Darum erfordert ein unerfüllter Kinderwunsch immer eine umfassende Diagnostik beider Partner. Die Abklärung ist beim Mann in der Regel einfacher, darum sollte dieser sich zuerst untersuchen lassen. In unserer urologischen Praxis in Mannheim führen wir eine umfangreiche urologische und andrologische (männerärztliche) Abklärung der Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch durch.
Zahlreiche Körperfunktionen sind für die männliche Fruchtbarkeit verantwortlich. Diese müssen reibungslos ineinandergreifen, damit es zu einer Schwangerschaft kommt:
Nur so kann eine erfolgreiche Befruchtung einer Eizelle erreicht werden.
Dieser komplexe Vorgang kann leicht aus der Balance geraten:
Es gibt Störfaktoren, die den Körper insgesamt betreffen und sich dadurch auch auf die Fruchtbarkeit auswirken, zum Beispiel genetisch bedingte Fehlfunktionen, Hormonstörungen, bestimmte Medikamente, ein ungesunder Lebensstil mit Alkohol und Nikotin, exzessiver Sport sowie Schadstoffbelastung und fortgeschrittenes Alter.
Ursachen für eine eingeschränkte Funktion der Hoden mit verminderter Spermienproduktion sind beispielsweise Verletzungen, Infektions- und Tumorerkrankungen, vorausgegangene Operationen an Prostata oder Darm, Hodenkrampfadern und Hodenhochstand.
Wenn der Transportweg der Spermien gestört ist, sind die Ursachen zum Beispiel ein Verschluss oder eine Fehlbildung des Samenleiters, Infektionen und Entzündungen im Bereich von Hoden, Nebenhoden und Prostata sowie Störungen der Erektion und Ejakulation.
Meistens kommen mehrere Ursachen zusammen, wenn eine Einschränkung der Zeugungsfähigkeit vorliegt.
Welche Untersuchungen werden bei unerfülltem Kinderwunsch gemacht?
Für eine umfassende Diagnostik und Behandlung führt Ihr Urologe Dr. Barhoum zahlreiche Untersuchungen durch, um die Ursachen für eine eventuell vorhandene Zeugungsunfähigkeit abzuklären. Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese, bei der verschiedene Faktoren abgefragt werden, zum Beispiel aktuelle und frühere Erkrankungen, medikamentöse Behandlungen und gesundheitliche Vorbelastungen in der Familie, aber auch individuelle Gewohnheiten Ihres Privat und Sexuallebens.
Dann folgen einige körperliche Untersuchungen, zum Beispiel Tastuntersuchungen und Ultraschalluntersuchungen der Hoden und Nebenhoden, ausführliche Blutuntersuchungen mit einer differenzierten Hormonanalyse, Sonographie der Hodengefäße sowie eine umfassende Spermauntersuchung (Spermiogramm) auf Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien.
Bei der Duplexsonographie der Hodengefäße wird untersucht, ob eine Krampfaderbildung vorliegt. Eine solche Krampfader (Varikozele) kann Beschwerden verursachen und die Spermienqualität beeinträchtigen. Dann gibt es die Möglichkeit einer Verödung, eines Verschlusses oder einer Operation.
Ein Spermiogramm ist ein zentraler Bestandteil zur Abklärung der männlichen Unfruchtbarkeit. Dabei wird das Ejakulat unter dem Mikroskop untersucht und dokumentiert. Die Spermienanzahl und -formen sowie deren Beweglichkeit geben Aufschluss über die Chance auf Befruchtung. Wenn es Abweichungen zeigt, ist eine Hormonuntersuchung notwendig, bei der vor allem das follikelstimulierende Hormon FSH sowie das männliche Geschlechtshormon Testosteron untersucht wird.
Wie wird ein unerfüllter Kinderwunsch behandelt?
Die Behandlungsmöglichkeiten der männlichen Unfruchtbarkeit sind vielfältig, je nach zugrundeliegender Ursache. In vielen Fällen kann bereits eine Veränderung der Lebensgewohnheiten eine Verbesserung des Spermiogramms zur Folge haben, zum Beispiel Verzicht auf Rauchen und Alkohol und eine gesündere Ernährung.
Auch verschiedene medikamentöse und hormonelle Therapien können helfen, die Qualität der Spermien wieder zu verbessern. Eine hormonelle Therapie wird zum Beispiel angewendet bei speziellen hormonellen Störungen und bei Abnahme der Spermienzahl, medikamentöse Therapien bei entzündlichen Verschlüssen und bei Störungen der Ejakulation. Wenn eine Infektion als mögliche Ursache vorliegt, kann auch die Gabe von Antibiotika erforderlich sein.
FAQ Unerfüllter Kinderwunsch
Wann spricht man von unerfülltem Kinderwunsch?
Wie hoch ist die Kinderlosigkeit in Deutschland?
Was sind die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch?
An wem liegt ein unerfüllter Kinderwunsch häufiger, Frau oder Mann?
Kann Mumps zu Unfruchtbarkeit führen?
Warum bei unerfüllter Kinderwunsch Neid?
Werden die Kosten für die Untersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch von den Krankenkassen übernommen?
Wenn keine Indikation für ein Spermiogramm vorliegt, der Patient aber trotzdem seine Fertilität überprüfen lassen möchte, besteht die Möglichkeit, dies als IGeL-Leistung durchzuführen und selbst zu bezahlen.
Harnwegsinfekte können belastend sein, vor allem wenn sie immer wieder auftreten. Ein weiteres Problem: die häufige Einnahme von Antibiotika. Ein Gastbeitrag von Dr. Barhoum in der Sendung „Volle Kanne“ im ZDF, welcher am 20.2.23 ausgestrahlt wurde.
Tipps finden Sie hier!
Als Privatpatient profitieren Sie von der bestmöglichen Behandlung, bei der sich Dr. Barhoum viel Zeit für Sie nimmt. Das gesamte Team möchte Ihren Aufenthalt in unserer Praxis so angenehm wie möglich gestalten, indem wir Sie in ansprechender und entspannter Atmosphäre persönlich und zeitintensiv betreuen. Wir haben die langjährige Erfahrung, die Ihnen eine sorgfältige Untersuchung und Behandlung von Privatpatienten garantiert.
Wir bieten Ihnen eine maßgeschneiderte Versorgung, die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt und an Ihren Beschwerden orientiert, dabei aber zugleich zielführend und wirtschaftlich ist. Als Privatpatient in unserer Praxis stehen Ihnen alle Möglichkeiten der ärztlichen Therapie offen.
Ihre Vorteile als Privatpatient in unserer Praxis
Wir führen die Behandlung unserer Privatpatienten ohne oder mit sehr kurzer Wartezeit durch.
Ihre Wartezeit verbringen Sie in unserem ruhigen Privatwartezimmer in angenehmer und diskreter Atmosphäre. Die modernen und ansprechend eingerichteten Räumlichkeiten bieten Ihnen einen komfortablen Aufenthalt.
Sie erhalten innerhalb von 1 bis maximal 3 Tagen einen Termin. Wenn Sie akute Beschwerden haben, erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden einen Termin, wenn eine Notfallsituation besteht, können Sie auch jederzeit in den Sprechstunden zu uns kommen.
Nach der Behandlung erhalten Sie eine ausführliche Dokumentation Ihrer Untersuchungsergebnisse. An Folge- bzw. Kontrolluntersuchungen erinnern wir Sie gerne automatisch.
Was ist ein Privatpatient?
Ein Privatpatient ist eine Person, die über eine private Krankenversicherung abgesichert ist. Der Arzt stellt ihm Honorare und Entgelte unmittelbar in Rechnung, das heißt, der Privatpatient ist verpflichtet, seine Behandlungen direkt zu vergüten, er tritt also in der Regel zunächst in Vorkasse. Danach reicht der Patient die Rechnung bei seiner privaten Krankenversicherung ein, die ihm nach eingehender Prüfung die Aufwendungen zurückerstattet.
Die Privaten Krankenkassen erstatten die Kosten gemäß ihren Versicherungsbedingungen. Der Patient kann wählen, in welchem Ausmaß er sich gegen sein Krankheitsrisiko absichern will. In der Versicherungspolice wird dann klar geregelt, für welche Behandlungen die Versicherung zahlt. Für Leistungen, die darin nicht enthalten sind, muss der Versicherte selbst aufkommen.
In Deutschland ist etwa jeder zehnte Bürger über eine private Krankenkasse versichert. Dadurch, dass der Arzt bei dieser Form der Abrechnung nicht an bestimmte Budgets gebunden ist, profitieren die Versicherten von Leistungen, die die Gesetzlichen Krankenkassen durch die dort vorhandene Budgetierung nicht in diesem Umfang anbieten können. Darüber hinaus sind die Leistungen der Privaten Krankenversicherung ein Leben lang garantiert, während die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherungen auch Leistungskürzungen hinnehmen müssen.
Wie funktioniert die Abrechnung Privatpatienten?
Privatpatienten erhalten von uns eine Rechnung. Die dort aufgeführten einzelnen Leistungen sind nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet. Diese Gebührenordnung regelt die Berechnung von ärztlichen Leistungen und ist für den Arzt verbindlich.
Jeder ärztlichen Leistung ist eine bestimmte Punktzahl zugeteilt. Dabei werden aufwändigere Leistungen mit höheren und weniger aufwändige mit niedrigeren Punktzahlen bewertet. Diese Punktzahl wird mit einem einheitlichen Punktwert, der aus einem festgelegten Eurobetrag besteht, multipliziert. So ergibt sich der Preis für eine bestimmte ärztliche Leistung, der sogenannte Einfachsatz.
Je nach Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad der Behandlung wird dieser Einfachsatz nochmal mit unterschiedlichen hohen Steigerungssätzen multipliziert. Im allgemeinen werden die Leistungen bei Privatpatienten mit dem 2.3- bis 3.5-fachen (bei operativen Leistungen) Satz abgerechnet.
In der Regel werden unsere Leistungen von den Privaten Krankenkassen übernommen. Bitte wenden Sie sich vor Beginn einer Behandlung dennoch an Ihre Versicherung, um abzuklären, was in Ihrem Falle eventuell vertraglich nicht abgedeckt ist, denn daraus könnten Restkosten für Sie entstehen.
Was sind die Privatpatient Kosten?
Die Kostenübersicht liefert Ihnen Informationen über die zu erwartenden Kosten. Die Preise beinhalten ärztliche und technische Leistungen sowie Sachkosten.
Tabelle mit detaillierten Informationen folgt
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Privatpatienten
Was beinhaltet der Behandlungsvertrag zwischen Privatpatient und Arzt?
Aber auch für den Patienten entstehen mit dem Vertrag bestimmte Pflichten, zum Beispiel die Mitwirkungspflicht, die Offenbarungspflicht (die Darlegung aller für die Behandlung wichtigen Informationen) sowie die Zahlungspflicht.
Habe ich als Privatpatient Anrecht auf jede medizinische Leistung?
Wie werden die Ärztehonorare berechnet?
Wird eine ärztliche Leistung zum Beispiel mit 40 Punkten bewertet, ergibt das 2,33 Euro für diese Leistung. Zusätzlich kann dieser sogenannte Einfachsatz bei schwierigeren und zeitaufwändigeren Behandlungen nochmals mit unterschiedlich hohen Steigerungssätzen multipliziert werden – in der Regel bis zum 2.3- bis 3.5-fachen Satz.
Benötige ich als Privatpatient eine Überweisung?
Während Ihrer Behandlung kann eine Weiterleitung von einem Arzt zum anderen erfolgen, falls dies aus medizinischer Sicht erforderlich wird, das heißt, wenn zur Weiterbehandlung ein anderes Fachgebiet hinzugezogen werden soll oder wenn zusätzliche Leistungen wie Röntgen- oder Laboruntersuchungen notwendig werden.
Erhalte ich als Privatpatient eine Versichertenkarte?
Sind Privatpatienten und Selbstzahler das gleiche?
Dr. Barhoum wurde im Mannheimer Morgen über die Anhäufung von Hodenkrebs bei Fußball-Bundesligaspieler interviewt.
Zum anderen können aus dem Hodengewebe Spermien isoliert werden, um sie für eine Behandlung im Kinderwunschzentrum zu verwenden. Das Verfahren wird als Testikuläre Spermienextraktion (TESE) bezeichnet. Es wird durchgeführt, wenn in der Samenflüssigkeit zu wenige oder gar keine Spermien vorhanden sind. Die Methode ermöglicht es Paaren, eine Schwangerschaft mithilfe einer In-Vitro-Fertilisation, also einer künstlichen Befruchtung, zu erreichen, ohne dass Spendersamen benötigt werden.
Wann wird eine Hodenbiopsie durchgeführt?
Wenn der Verdacht auf männliche Unfruchtbarkeit besteht, führt der Urologe zunächst ein Spermiogramm, also eine Analyse der Samenflüssigkeit, durch. Wenn das Ergebnis Auffälligkeiten aufweist, wird eine Hodenbiopsie durchgeführt, um die Spermienproduktion im Hoden zu untersuchen und festzustellen, ob sie normal verläuft.
Wenn ein Mann unfruchtbar ist, liegt das oft daran, dass sich in seiner Samenflüssigkeit keinerlei Spermien befinden. Häufige Ursachen dafür sind, dass entweder keine oder nur sehr geringe Mengen an Spermien im Hoden produziert werden, sodass sie in der Samenflüssigkeit nicht nachweisbar sind oder die Samenleiter, die den Samenaustritt ermöglichen, sind blockiert. Die Hodenbiospie Mannheim mit anschließender Diagnostik ermöglicht es, die Ursache herauszufinden und darauf aufbauend die passende Behandlung festzulegen.
Ein weiteres Ziel der Hodenbiopsie ist die Spermiengewinnung direkt aus dem Hoden, um sie bei einer künstlichen Befruchtung, der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI), zu verwenden. Bei diesem Verfahren benötigt man im Prinzip nur eine befruchtungsfähige Samenzelle, die dann im Reagenzglas mit einer feinen Nadel in die Eizelle injiziert wird.
Die Kombination von Hodenbiopsie, TESE und künstlicher Befruchtung wird zum Beispiel eingesetzt nach einer vorausgegangenen Sterilisation mit erneutem Kinderwunsch, bei inoperablen Samenleiterverschlüssen, nach Tumoroperationen oder wenn eine Ejakulation komplett ausbleibt, etwa durch eine Querschnittslähmung.
Wie ist der Hodenbiopsie Ablauf?
Eine Hodenbiopsie Mannheim kann ambulant erfolgen, da es sich um ein einfaches Verfahren handelt. Zunächst wird der Hoden mit einem ca. 10-20 mm langen Schnitt freigelegt. Dann werden an drei bis vier Stellen bis zu acht Biopsien entnommen. Das ist notwendig, da meistens nicht in allen Bereichen des Hodens gleichermaßen Spermien vorhanden sind.
Der Eingriff wird in der Regel in Narkose vorgenommen. Je nachdem, ob ein- oder beidseitig Proben aus dem Hoden entnommen werden, dauert das Verfahren 30 bis 60 Minuten.
Zum Schluss werden die verschiedenen Schichten des Hodengewebes und die Haut mit Fäden genäht und mit einem Druckverband steril abgedeckt. Es werden resorbierbare Fäden verwendet, das heißt, sie müssen nicht gezogen werden, sondern fallen nach einiger Zeit von selbst ab.
Von dem entnommenen Hodengewebe wird dann ein Teil für die Diagnose der Ursache der Unfruchtbarkeit verwendet. Mittels einer histologischen Untersuchung wird das Gewebe und seine Fähigkeit, Spermien zu produzieren, analysiert. So lässt sich ermitteln, an welcher Stelle der Samenzellenbildung die Produktion unterbrochen ist.
Der andere Teil des entnommenen Hodengewebes wird für die Gewinnung lebensfähiger Spermien verwendet. Sobald die Spermien gewonnen wurden, werden diese in einem Labor in flüssigem Stickstoff bei -196 Grad Celsius eingefroren (Kryokonservierung). Damit sind sie nahezu unendlich lange haltbar und können beliebig lange verwendet werden. Die gewonnenen Spermien werden vor dem Einfrieren in kleinere Proben aufgeteilt, damit man bei Bedarf mehrere Versuche einer Kinderwunschbehandlung durchführen kann.
Was sind die Hodenbiopsie Nebenwirkungen?
Komplikationen im Zusammenhang mit einer Hodenbiopsie kommen selten vor, da es sich dabei um einen gewebeschonenden mikrochirurgischen Eingriff handelt. Wie bei jeder OP können Komplikationen durch die Anästhesie auftreten, mögliche Unverträglichkeiten klärt Ihr Urologe vorher mit Ihnen ab.
Postoperative Beschwerden können meistens mit Eis und Schmerzmitteln gelindert werden. Nach dem Eingriff können gelegentlich leichte Blutergüsse oder geringe Nachblutungen auftreten, die aber nach wenigen Tagen von selbst verschwinden. Außerdem kann es zu leichten Wundinfektionen und Schwellungen kommen. Manchmal ist es notwendig, bei einer Schwellung des Hodens ein Antibiotikum zu verabreichen.
FAQ Hodenbiopsie Mannheim
Hat man bei einer Hodenbiopsie Schmerzen?
Darf ich nach einer Hodenbiopsie Sex haben?
Erhält man durch eine TESE immer Spermien?
Kann ich selbst etwas für eine verbesserte Spermienproduktion tun?
Hat eine Hodenbiopsie auch Nachteile?
Welche Gründe gibt es für männliche Unfruchtbarkeit?
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes: Etwa 70.000 Männer erkranken jedes Jahr in Deutschland daran, ca. 13.000 sterben infolge der Erkrankung. Der Krebs tritt meist erst in höherem Alter auf, das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren. Bei unter 40jährigen kommt Prostatakrebs so gut wie gar nicht vor. Wenn der Tumor früh genug erkannt wird, ist er in 80 bis 90% der Fälle heilbar.
Was erhöht das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken?
Die Ursachen von Prostatakrebs sind immer noch weitestgehend unbekannt, aber man kennt bestimmte Faktoren, die das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, erhöhen. Neben dem Alter ist vor allem eine familiäre Veranlagung ein Risikofaktor. Wenn Vater oder Bruder, also Verwandte ersten Grades, Prostatakrebs hatten, steigt auch das eigene Risiko, eines Tages daran zu erkranken.
Es gibt aber auch einige nachweisliche Risikofaktoren für Prostatakrebs, die Sie selbst beeinflussen können. Das betrifft vor allem den eigenen Lebensstil: Wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko, zu erkranken. Darum ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Diese sollte viel frisches Obst und Gemüse sowie einen maßvollen Fleischkonsum beinhalten. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine schützen hingegen nicht vor Prostatakrebs, das ist durch entsprechende Studien gut belegt.
Zudem senken Sport und andere körperliche Aktivitäten das Krebsrisiko deutlich, auch das haben Studien gezeigt. Also seien Sie körperlich aktiv – das kann eine regelmäßig betriebene bestimmte Sportart sein, aber auch alltägliche Betätigungen wie Fahrradfahren oder Gartenarbeit. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen sowie ein regelmäßiger Alkoholkonsum.
Welche Prostata Krebsvorsorge Untersuchungen gibt es?
Generell gilt: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser ist er heilbar – das trifft auch bei Prostatakrebs zu. Welche Maßnahmen zur Früherkennung zum Einsatz kommen und wann sie beginnen sollten, dazu gibt es eine von Experten entwickelte Leitlinie, die als Richtschnur für Ärzte und Patienten dient. Es muss auf jeden Fall immer der Nutzen einer Früherkennung (Verhinderung von Todesfällen durch Prostatakrebs) gegen den Nachteil einer möglichen Überdiagnose und darauffolgenden Übertherapie abgewogen werden.
Tastuntersuchung
Männer ab 45 Jahren können einmal pro Jahr die Leistungen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms in Anspruch nehmen, das heißt, eine Tastuntersuchung der Prostata, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Diese Früherkennung umfasst ein Gespräch mit dem Arzt, bei dem nach Beschwerden und der Familien- und bisherigen Krankengeschichte gefragt wird, sowie die Tastuntersuchung durch den Enddarm (digital-rektale Untersuchung).
Die Prostata sitzt unterhalb der Harnblase und grenzt nach hinten direkt an den Enddarm. Darum kann die Ärztin oder der Arzt sie vom Enddarm aus mit dem Finger abtasten, um so Knoten oder Verhärtungen zu entdecken. Diese Untersuchung dauert nur wenige Minuten, wird aber von manchen Männern als unangenehm empfunden. Außerdem werden die Geschlechtsorgane und die Lymphknoten in der Leiste untersucht.
PSA-Test
Der PSA-Test ist eine weitere Maßnahme zur Früherkennung von Prostatakrebs. Damit wird der Wert des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut gemessen. PSA ist ein Eiweißstoff, den fast ausschließlich die Prostata bildet. Es findet sich in geringen Mengen auch im Blut, so dass es hierüber bestimmt werden kann.
Je höher der Wert ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass ein Tumor vorhanden ist, da Krebszellen mehr PSA bilden als gesunde Zellen. Sehr hohe Werte können ein Hinweis auf eine bereits weit fortgeschrittene Erkrankung und das Vorhandensein von Metastasen sein. Meistens ist aber eine Entzündung oder eine vergrößerte Prostata der Grund für einen erhöhten PSA-Wert.
Für den PSA-Test wird den Männern Blut abgenommen, das von Ärztin oder Arzt ins Labor geschickt wird. Meistens dauert es einige Tage, bis das Ergebnis vorliegt. Die Höhe des PSA-Wertes wird in Nanogramm pro Milliliter angegeben (ng/ml).
Ein einmalig erhöhter PSA-Wert sagt allerdings wenig aus. Der Test muss wiederholt werden, um den Wert auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Wenn dann immer noch der Verdacht auf Prostatakrebs besteht, sind weitere Untersuchungen notwendig, zum Beispiel ein MRT und eine Biopsie.
Im Gegensatz zur Tastuntersuchung ist der PSA-Test nicht Bestandteil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms. Darum müssen die Patienten ihn als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst bezahlen. Wird der PSA-Test allerdings bei einem bereits bestehenden Krebsverdacht durchgeführt, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten, denn dann dient der Test dazu, den Verdacht abzuklären und die weitere Behandlung zu planen.
Prostata Krebsvorsorge: Nutzen und Risiken
Die Früherkennung spielt eine wichtige Rolle, um schon frühzeitig – noch vor dem Auftreten von Symptomen – eine bösartige Veränderung der Prostata zu erkennen und so gute Heilungschancen wahrnehmen zu können. Die Schwierigkeit für Diagnostik und Therapie besteht darin, dass das Wachstum eines Prostatakarzinoms nicht linear verläuft. Es gibt Prostatatumore, die sehr aggressiv sind, und relativ schnell metastasieren können, andere wiederum, sind weniger aggressiv und wachsen sehr langsam. Hat er hingegen ein bestimmtes Stadium überschritten, ist eine Heilung nicht mehr möglich.
Tastuntersuchung
Der Vorteil der Tastuntersuchung liegt darin, dass sie einfach und ohne Nebenwirkungen durchgeführt werden kann. Der Nachteil ist, dass sie nicht zuverlässig genug ist. Es können nur Tumore ertastet werden, die oberflächlich gelegen und größer als 1 cm sind. Das heißt, kleinere oder ungünstig gelegene Tumore bleiben dabei unentdeckt. Hat aber andererseits ein Tumor bereits eine Größe erreicht, dass er ertastet werden kann, ist der Krebs meist nicht mehr im Frühstadium.
Umgekehrt ist aber nicht jede ertastete Veränderung ein Tumor. Es ist für Patienten eine große psychische Belastung, wenn zunächst ein Krebsverdacht besteht, der sich später als falsch erweist. Als alleinige Methode zur Früherkennung empfehlen Fachleute die Tastuntersuchung darum nicht.
PSA-Test
Der Vorteil eines PSA-Tests ist im Vergleich zur Tastuntersuchung, dass er Tumore bereits in einem sehr frühen Stadium erkennt, in dem sich noch keine Metastasen gebildet haben und der Krebs in aller Regel noch heilbar ist.
Das Testergebnis eines PSA-Tests gibt aber immer nur die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen von Prostatakrebs an. Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht zwangsläufig Krebs, denn der Wert kann durch andere Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch Harnweg- oder Prostataentzündungen. Umgekehrt ist ein normaler PSA-Wert aber auch keine Garantie dafür, dass kein Krebs vorliegt.
Unsere Empfehlung
Bevor sich Männer für eine Prostata Krebsvorsorge entscheiden, sollten sie Nutzen und Risiken gemeinsam mit ihrem Urologen besprechen. Grundlegende Voraussetzung dafür ist, das individuelle Risiko eines Mannes für Prostatakrebs gut abzuwägen und einzuschätzen.
Experten empfehlen in ihren Leitlinien Männern ab 45 Jahren einen PSA-Test, und wenn der Mann es wünscht, zusätzlich eine Tastuntersuchung. Männern mit erblichem Risiko wird eine Früherkennungsuntersuchung schon ab dem 40. Lebensjahr empfohlen.
Aktuelle Erkenntnisse vom 76. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) unterstreichen zusätzlich die Bedeutung moderner Diagnoseverfahren wie der MRT-gestützten Prostatabiopsie und einer auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen Vorsorgestrategie. Auch die Rolle des PSA-Tests wurde erneut betont – als sinnvolles Instrument, das im Rahmen einer fundierten ärztlichen Beratung individuell eingeordnet werden sollte.
Zum Beitrag auf urologenportal.de
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Prostata Krebsvorsorge
Wie hoch ist das Risiko für einen Mann, an Prostatakrebs zu erkranken?
Wie oft sollte man zur Prostatavorsorge gehen?
Schließt ein normaler PSA-Wert ein Prostatakarzinom aus?
Was passiert bei Verdacht auf Prostatakrebs?
Gibt es Warnzeichen für Prostatakrebs?
Welche Kosten werden im Rahmender Krebsvorsorge des Mannes von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?
Ist Prostatakrebs heilbar?
Interessanter Vortrag über die Krebsvorsorge für Mann und Frau in der Urologie am Tag der offenen Tür von Dr Barhoum
Oftmals stellt sich für das Paar die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt, schwanger zu werden. Der richtige Zeitpunkt schwanger zu werden, ist aber aus biologischer Sicht ofmals ein anderer als der beste Zeitpunkt in der persönlichen Lebensplanung.
Hierzu ein informatives Video zu dieser Thematik:
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Richtiges Händewaschen
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Mund-Nasen-Bedeckung
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So einfach und so wichtig: Richtiges Händewaschen
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Willst du getröstet werden, so vergiss derer, denen es besser geht, und denke immer an die, denen es schlimmer ist.
Praxis mit Zweitmeinungsservice
Durch meine langjährige ärztliche Tätigkeit, zuletzt als Oberarzt am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Pfitzenmaier, konnte ich eingehende Kenntnisse sämtlicher urologischer Krankheitsbilder sammeln und stehe Ihnen mit meinen Qualifikationen für die Einholung einer Zweitmeinung gerne zur Verfügung.
Zweck einer Zweitmeinung
Jede(r) Patient(in) hat das Recht, sich eine Zweitmeinung einzuholen:
- wenn eine komplexe urologische Erkrankung vorliegt
- und/oder die Empfehlung zu einer Therapie nochmals von einem unabhängigen Kollegen bekräftigt
- oder -wenn auch in seltenen Fällen- die Therapie vielleicht überdacht werden sollte
Insbesondere schwere Erkrankungen, wie im Falle der urologischen Tumorerkrankungen, sind nicht immer nach Leitlinienstandard zu therapieren. Häufig sind hier mehrere Behandlungen möglich, die individuell abgeklärt werden sollten.
Zentrum für urologische Tumorerkrankungen Mannheim (ZUT)
Durch meine Mitgliedschaft im ZUT unter der Leitung von Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel besteht eine enge Kooperation mit allen urologischen Kliniken in Mannheim. Ziel ist es, spezielle und komplexe Fragestellungen urologischer Tumorerkrankungen in Gegenwart von kompetenten und spezialisierten Vertretern vieler Fachdisziplinen zu besprechen und Empfehlungen auszusprechen. Hiermit wird ein breiter Konsens bzgl. eines Therapievorschlages erreicht, der in der Güte nahezu einer evidenzbasierten und nicht mehr „emminenzbasierten“ Entscheidung heranreicht.
Kostenloser Service
Für Sie ist der Service kostenlos – die Krankenkassen übernehmen in jedem Fall die Kosten.
Folgende Unterlagen sind wichtig
Für eine wirklich aussagekräftige Zweitbegutachtung ist der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient unerlässlich. Wir bitten Sie zum Erstkontakt sämtliche Untersuchungsunterlagen mitzubringen:
- Arztberichte, Entlassungsberichte aus dem Krankenhaus
- Röntgen-Bilder mit schriftlicher Befundung
- Blutwerte
- histopathologischer Befund
Als Facharzt für Urologie mit den zertifizierten Zusatzbezeichnungen Andrologie, medikamentöse Tumortherapie sowie Palliativmedizin berate ich Sie gerne auch in allen weiteren urologischen Fragestellungen.
„Glaubst du mir etwa nicht?“, fragt der Schöpfer seinen geschätzten Propheten Abraham! Daraufhin antwortet er: „Doch mit Sicherheit, aber damit mein Herz ruhe findet!“
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.
- Nierenkarzinom
- Blasenkarzinom
- Prostatakarzinom
- Hodenkarzinom
Wir bieten u.a. folgende ambulante Operationen an, die sowohl unter örtlicher Betäubung, als auch in Narkose durchgeführt werden. Einige Operationen finden in unseren Räumlichkeiten statt, andere bieten wir in Kooperation mit dem Op-Zentrum im dritten OG der Franklin Klinik.
Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Frenulotomie und Frenulumplastik (Bändchendurchtrennung und plastische Rekonstruktion)
Sterilisation beim Mann (Vasektomie)
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Gewebeentnahme aus den Hoden mit gleichzeitiger Aufbereitung der Proben zur künstlichen Befruchtung (TESE/ICSI)
Befinden sich im Sperma des Mannes keine Samenzellen, können sie zur Erfüllung des Kinderwunsches gegebenenfalls direkt aus den Hoden gewonnen werden. Bei einer testikulären Spermienextraktion (TESE) werden in einem kleinen Eingriff Biopsate des Hodengewebes entnommen und unter einem Mikroskop nach Spermien untersucht. Der Eingriff wird in einer Kurznarkose in Kooperation mit dem OP-Zentrum in der Franklin Klinik durchgeführt.
Dr. Barhoum verfügt über die notwendige Expertise für die Entnahme von Hodengewebe zum Versuch der Spermiengewinnung (TESE) und Weiterverarbeitung für eine künstliche Befruchtung (ICSI). Diese Leistungen werden im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit mit reproduktionsmedizinischen Zentren im Rhein-Neckar-Zentrum angeboten.
Ebenfalls hat Dr. Barhoum die gesonderte genehmigungspflichtige Erlaubnis für die Durchführung einer TESE gemäß § 20b (1) Arzneimittelgesetz (AMG).
Diese Richtlinie wurde in Form der Verordnung über die Anforderungen an Qualität und Sicherheit der Entnahme von Geweben und deren Übertragung nach dem Transplantationsgesetz (TPG-Gewebeverordnung – TPG-GewV) umgesetzt, die von den zuständigen Länderbehörden, in unserem Fall das Regierungspräsidium Karlsruhe, überwacht wird.
Ultraschallgesteuerte Probeentnahmen aus der Prostata zu diagnostischen Zwecken
Bei Verdacht auf Prostatakrebs werden unter örtlicher Betäubung Gewebeproben aus der Prostata mittels Punktion durch den Enddarm entnommen und vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Der Eingriff ist sicher, kaum schmerzhaft und relativ risikoarm.
Unsere Praxis ist modern ausgestattet und bietet die Diagnostik der wichtigsten und häufigsten urologischen Krankheitsbilder für den Mann, der Frau und das Kind an. Schwerpunktmäßig beschäftige ich mich mit
- Diagnostik und Therapiemöglichkeiten aller urologischen Tumoren, insbesondere von Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs und Hodenkrebs.
- Diagnostik und Behandlung von Steinerkrankungen
- Männermedizin, insbesondere Sexualstörung und Hormonstörung des Mannes
- Abklärung von Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann
- Diagnostik und Behandlung von (wiederkehrenden) Harnwegsinfektionen bei Mann und Frau
- Behandlung von Geschlechtskrankheiten bei Mann und Frau
- Abklärung jeglicher Form von Blasenschwäche (Inkontinenz) bei Mann und Frau
- Kinderurologie
Das Einnässen gehört zu den häufigsten Störungen bei Kindern. Dabei unterscheiden wir zwischen einem reinen nächtlichen Bettnässen, (Enuresis) und dem Einnässen sowohl in der Nacht als auch am Tag, der kindlichen Harninkontinenz.
In folgenden Situationen muss das Einnässen bei Kindern ärztlich abgeklärt werden:
- Ihr Kind ist über drei Jahre und nässt sowohl tagsüber als auch nachts ein.
- Ihr Kind nässt nach dem fünften Lebensjahr noch mindestens zweimal im Monat ein.
- Ihr Kind hat, unabhängig vom Alter, Schmerzen beim Wasserlassen.
Einnässen ist ein weit verbreitetes Problem, das sowohl zu Spannungen innerhalb der Familie als auch im sozialen Umfeld führen kann. Dieser Problematik nähert sich die Patienteninformation von Apogepha (www.einnaessen-beim-kind.de), die sich an betroffene Kinder und Jugendliche sowie an Sie, deren Eltern, richtet. Die Broschüre erläutert Ihnen die unterschiedlichen Formen des Einnässens, die Methoden zur Diagnostik und Therapieansätze.
Patienteninformation: Kindliche Harninkontinenz und Enuresis (PDF)
Der Anamnesefragebogen dient Ihrem Arzt zur schnellen und übersichtlichen Erhebung der Krankheitsgeschichte und ersten Abklärung der Einnäss-Symptomatik. Er kann dadurch – in Verbindung mit dem Miktionsprotokoll – eine erste Diagnose stellen. Den Anamnesefragebogen können Sie bereits im Vorfeld des Arztbesuches zu Hause vorbereiten. Dafür stellen wir Ihnen ein Formular von Apogepha (www.einnaessen-beim-kind.de) zur Verfügung, das Sie direkt am PC ausfüllen und anschließend ausdrucken können.
Anamnese-Fragebogen (PDF)
Das Miktionsprotokoll wendet sich sowohl an Kinder als auch an deren Eltern. Diese Informationssammlung über Trink- und Miktionsgewohnheiten sowie die Einnäss-Symptomatik unterstützt Ihren Arzt bei der Suche nach den Ursachen des Einnässens. Das Miktionsprotokoll dient auch zur Sicherung der Diagnose und zur Verlaufskontrolle. Der Verlauf der Symptomatik wird so für Sie bzw. Ihr Kind als auch für Ihren behandelnden Arzt erkennbar. Dafür stellen wir Ihnen ein Formular von Apogepha (www.einnaessen-beim-kind.de) zur Verfügung, das sie idealerweise ausgefüllt bei Erstkontakt mitbringen.
Miktions-Protokoll (PDF)
Weitere Informationen zu seinen andrologischen Leistungen finden Interessierte hier:
www.andrologie-mannheim.de
Männliche Unfruchtbarkeit
Der Facharzt oder die Fachärztin für Urologie mit Zusatzweiterbildung Andrologie (Männerarzt) untersucht und behandelt die Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit (Infertilität). Zeitweise Probleme mit der Zeugungsfähigkeit haben mindestens sieben Prozent aller Männer im fortpflanzungsfähigen Alter. Dafür können zum Beispiel Hodenhochstand im Kindesalter, Hormonstörungen, eine Infektion der Samenwege, Krampfadern in den Hoden oder andere Allgemeinerkrankungen verantwortlich sein. Auch Stress, Nikotin, Alkohol, Übergewicht, Umwelteinflüsse, Drogen, Doping (anabole Steroide) oder Medikamenteneinnahme können die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen.
Zur Diagnose dienen der Ultraschall des Hodens, eine Blutuntersuchung zur Analyse des Hormonhaushalts und die Analyse einer Samenprobe, die unter anderem Aufschluss über das Volumen des Ejakulats sowie Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien gibt.
Das Behandlungsspektrum ist groß: Je nach Befund können im Einzelfall eine Hormonbehandlung, ein operativer Eingriff an den Samenwegen oder die Gewinnung von Spermien aus dem Hodengewebe und anschließende Maßnahmen der künstlichen Befruchtung angezeigt sein. Krebspatienten, deren Fruchtbarkeit infolge von Chemo- oder Strahlentherapie dauerhaft eingeschränkt sein kann, sichert das Einfrieren einer Samenprobe vor der Tumorbehandlung die Möglichkeit, einen späteren Kinderwunsch zu erfüllen.
- Vermeiden von Nikotin (Nikotinkonsum reduziert das Befruchtungspotenzial der Spermien um die Hälfte!)
- frühe kindliche Korrektur eines Hodenhochstandes
- kein Anabolikamissbrauch
- Normalgewicht und ausgewogene Ernährung
- regelmäßiger, aber nicht übertriebener Sport für die Hormonproduktion
- maßvoller Alkoholkonsum
- Arbeitsschutzmaßnahmen einhalten
- Hoden vor Hitze durch Sauna, Autositzheizung, Laptop oder zu enger Kleidung schützen
Erektile Dysfunktion
Vielfältige körperliche und /oder psychische Ursachen können eine erektile Dysfunktion hervorrufen. Während beim jüngeren Mann häufiger psychische Auslöser wie Stress oder Ängste auftreten, hat die Erektionsstörung in insgesamt 70 Prozent der Fälle organische Ursachen.
Das sind vor allem Diabetes mellitus sowie Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Testosteronmangel oder andere Hormonstörungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Multiple Sklerose, Operationen im Becken, Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie Nebenwirkungen von Medikamenten. In jedem Fall sollten die Ursachen abgeklärt werden, denn eine Erektionsstörung kann der erste Hinweis auf Schädigungen des Gefäßsystems und damit Vorbote von Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.
Zur Diagnose gehören das ausführliche Gespräch mit dem Urologen oder der Urologin, die körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung, um Hormonstatus und möglichen Testosteronmangel, Blutzucker und Blutfettwerte zu bestimmen.
Bei der Behandlung kommen in erster Linie Tabletten, sogenannte PDE-5-Hemmer, zum Einsatz, die immer vom Arzt verordnet und nicht aus fragwürdigen Internetquellen bezogen werden sollten. Sie können ggf. mit einer Hormontherapie kombiniert werden. Außerdem gibt es Wirkstoffe, die sich der Mann direkt in den Penis verabreicht. Mechanische Erektionshilfen wie die Vakuumpumpe, psychologische Behandlung und Schwellkörperimplantate ergänzen die Behandlungsmöglichkeiten.
Der folgende standardisierte Fragebogen bietet uns Informationen, ob Sie womöglich an einer Erektionsstörung leiden. Anzeichen hierfür bestehen, sobald weniger als 22 Punkte erreicht werden. Hilfreich wäre es, wenn Sie uns das von Ihnen ausgefüllte Formular vorlegen:
- Rauchverzicht
- ausgewogene Ernährung (wenig tierisches Fett, viel Obst und Gemüse)
- wenig Alkohol
- regelmäßiger Ausdauersport
- Übergewicht abbauen
- Bluthochdruck vermeiden
- Diabetes gut einstellen lassen
- Schlafapnoe (Atemstillstand-Episoden während des Schlafes) behandeln lassen
Testosteronmangel
Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel kontinuierlich ab. Das ist ein ganz normaler biologischer Vorgang. Ähnlich wie in den Wechseljahren der Frau kann der veränderte Hormonhaushalt auch beim Mann Beschwerden wie Schlafstörungen, Ängste und depressive Verstimmungen auslösen und zu Potenzproblemen, Gewichtszunahme sowie verminderter Muskelmasse und abnehmender Knochendichte (Osteoporose) führen.
Testosteronmangel lässt sich mithilfe eines Bluttests einfach diagnostizieren. Im individuellen Fall kann eine Testosteronersatz-Therapie in Form von Spritzen, Tabletten, Gel oder Pflastern geeignet sein.
Der folgende standardisierte Fragebogen soll Ihnen die Möglichkeit einer ersten Selbsteinschätzung geben:
Fragebogen zur Erfassung von Beschwerden beim alternden Mann (0.04 MB)
- regelmäßiger Ausdauersport (kurbelt die Testosteronproduktion an)
- gesunde Ernährung
- Normalgewicht
- Rauchverzicht
- maßvoller Alkoholkonsum
Klinefelter-Syndrom
Die Ursachen sind nicht bekannt, das Risiko steigt mit dem Alter der Mutter. Erkannt wird die Abweichung der Geschlechtschromosomen nur in rund 20 Prozent der Fälle. Im Kindesalter sind die betroffenen Jungen tendenziell eher ruhig. Sprachentwicklung und Feinmotorik können gestört sein. Die Pubertät tritt oft verzögert oder vermindert ein. Häufig sind Körperbehaarung, Bartwuchs und Stimmbruch wenig ausgeprägt. Auch überdurchschnittliches Längenwachstum und Brustentwicklung können Symptome sein. Alle Betroffenen zeigen eine Unterentwicklung der Hoden und haben demzufolge eine verminderte Testosteronproduktion sowie wenige oder keine zeugungsfähigen Spermien.
Die optimale Behandlung beginnt im Grundschulalter mit Ergotherapie und gegebenenfalls ab der Pubertät mit einer Beobachtung des Testosteronhaushaltes. Mithilfe moderner Reproduktionsmedizin gelingt es in etwa 50 Prozent der Fälle, zeugungsfähige Spermien operativ aus dem Hodengewebe zu entnehmen und für eine spätere Kinderwunschbehandlung zu konservieren. Bestmöglichen Erfolg zeigt die Spermiengewinnung zwischen Pubertätsbeginn und frühem Erwachsenenalter, und zwar vor der dauerhaften Testosterongabe. Wenn ein Testosteronmangel entsteht, sollte eine lebenslange Testosteronersatztherapie eingeleitet werden.
- aufgeklärte Eltern, die die Krankheitszeichen kennen
- Ärzte, die im Rahmen der J1-Untersuchung im Alter zwischen 12 und 14 Jahren betroffene Jungen identifizieren
- die frühe Erkennung und Behandlung der Chromosomenstörung
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten gehören: Chlamydien, Feigwarzen, Herpes genitalis, Tripper, HIV-Infektion/AIDS und Syphilis. Symptome wie Ausfluss, Bläschen, Geschwüre an den Geschlechtsorganen, Hodenschmerzen, Unterleibsschmerzen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr treten oft spät, manchmal gar nicht auf. In der Folge drohen Unfruchtbarkeit oder chronische Erkrankungen, die unbehandelt in schweren Fällen zum Tode führen.
Die wichtigste Prophylaxe heißt Safer Sex.
- Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung. Sexualkontakte mit unbekannten Partnern und Partnerinnen sollten ausnahmslos geschützt erfolgen.
- Lassen Sie sich untersuchen, wenn es zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gekommen ist und Sie eine Ansteckung befürchten.
- Bei verdächtigen Symptomen suchen Sie bitte sofort einen Urologen oder eine Urologin auf.
- Auch Ihre Sexualpartner oder -partnerinen sollten untersucht werden.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
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Steigendes Übergewicht in der Bevölkerung, das gleichzeitig zu einer Zunahme von Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen führt, gilt als eine Ursache des Anstiegs der Harnsteinerkrankungen.
Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen. Je nach Lage spricht man unter anderem von Nierensteinen, Harnleitersteinen und Blasensteinen.
Blasensteine entstehen meist aufgrund von Blasenent- leerungsstörungen, also zum Beispiel durch eine vergrößerte Prostata mit Restharnbildung. Symptome können Schmerzen beim Wasserlassen, wiederholter Abbruch des Harnstrahls oder Blut im Urin sein. Nieren- und Harnleitersteine treten meist infolge von falscher Ernährung oder Stoffwechselstörungen auf.
- Achten Sie auf ausgewogene Ernährung (kein Fast Food, denn das enthält viel Eiweiß und Kochsalz).
- Bauen Sie Übergewicht ab.
- Sorgen Sie für körperliche Bewegung.
- Regelmäßiges, ausreichendes Trinken ist wichtig.
- Verzichten Sie dabei möglichst auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke.
- Denken Sie bei der Prophylaxe auch an Ihre Kinder, die bekanntlich eine Vorliebe für Fast Food und Softgetränke haben.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Steigendes Übergewicht in der Bevölkerung, das gleichzeitig zu einer Zunahme von Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen führt, gilt als eine Ursache des Anstiegs der Harnsteinerkrankungen.
Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen. Je nach Lage spricht man unter anderem von Nierensteinen, Harnleitersteinen und Blasensteinen.
Blasensteine entstehen meist aufgrund von Blasenent- leerungsstörungen, also zum Beispiel durch eine vergrößerte Prostata mit Restharnbildung. Symptome können Schmerzen beim Wasserlassen, wiederholter Abbruch des Harnstrahls oder Blut im Urin sein. Nieren- und Harnleitersteine treten meist infolge von falscher Ernährung oder Stoffwechselstörungen auf.
- Achten Sie auf ausgewogene Ernährung (kein Fast Food, denn das enthält viel Eiweiß und Kochsalz).
- Bauen Sie Übergewicht ab.
- Sorgen Sie für körperliche Bewegung.
- Regelmäßiges, ausreichendes Trinken ist wichtig.
- Verzichten Sie dabei möglichst auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke.
- Denken Sie bei der Prophylaxe auch an Ihre Kinder, die bekanntlich eine Vorliebe für Fast Food und Softgetränke haben.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Phimose
Die krankhafte, angeborene Phimose bleibt darüber hinaus bestehen. In der Folge kann es zu Entzündungen und Problemen beim Wasserlassen kommen. Schmerzen bei der Erektion und beim Geschlechtsverkehr sind weitere mögliche Symptome. Die Genitalhygiene ist erschwert, so dass sich Talg und Sekret unter der Vorhaut sammeln können, was zu chronischen Entzündungen führen und das Risiko für Peniskrebs erhöhen kann.
In der Regel wird die Phimose durch eine Beschneidung behandelt. Bei diesem kleinen, meist ambulant durchgeführten operativen Eingriff wird die Vorhaut ganz oder teilweise entfernt.
- Gute Genitalhygiene aber beugt Entzündungen von Eichel und Vorhaut vor und damit der Gefahr, eine Vorhautverengung auszulösen.
- Bei Jungen darf die Vorhaut nie gewaltsam zurückgezogen werden, weil dabei Risse und Einblutungen entstehen, deren Vernarbung eine Phimose nach sich ziehen kann.
- Die Behandlung einer Phimose hilft, Entzündungen und die Übertragung von Geschlechtskrankheiten sowie die Entstehung von Peniskrebs zu verringern.
Peniskrebs
Hautveränderungen, Verhärtungen oder Schwellungen an Eichel oder Vorhaut, Ausfluss oder Blutungen aus dem Penis sind typische Symptome. Männer mit einer Vorhautverengung haben ein größeres Erkrankungsrisiko. Diese verhindert das komplette Zurückschieben der Vorhaut und erschwert die Genitalhygiene, wodurch chronische Entzündungen entstehen, die das Wachstum von Tumoren begünstigen. Einige Formen des Peniskarzinoms werden durch Infektionen mit sexuell übertragbaren Humanen Papilloma-Viren (HPV) und durch Genitalwarzen ausgelöst. Auch ultraviolette Strahlung und Tabakkonsum gelten als Risikofaktoren. Eine Gewebeprobe, Ultraschall und andere bildgebende Verfahren dienen der Diagnosestellung.
Die Entfernung des Tumors ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme. Ist das Peniskarzinom noch klein, kann organerhaltend operiert werden. Später droht eine teilweise oder vollständige Amputation des Penis. Sind Metastasen in den Leistenlymphknoten vorhanden, werden diese entfernt, und eine zusätzliche Chemotherapie ist notwendig.
- Dazu gehört vor allem gute Genitalhygiene. Das heißt vollständiges Zurückschieben der Vorhaut und gründliches Waschen mit Wasser und Seife, um Talg und Sekret zu entfernen.
- Bei Männern mit Phimose kann die operative Entfernung der verengten Vorhaut präventiv wirken.
- Selbstbeobachtung ist wichtig.
- Nutzen Sie ab 45 Jahren die jährliche gesetzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Urologen oder bei der Urologin.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Phimose
Die krankhafte, angeborene Phimose bleibt darüber hinaus bestehen. In der Folge kann es zu Entzündungen und Problemen beim Wasserlassen kommen. Schmerzen bei der Erektion und beim Geschlechtsverkehr sind weitere mögliche Symptome. Die Genitalhygiene ist erschwert, so dass sich Talg und Sekret unter der Vorhaut sammeln können, was zu chronischen Entzündungen führen und das Risiko für Peniskrebs erhöhen kann.
In der Regel wird die Phimose durch eine Beschneidung behandelt. Bei diesem kleinen, meist ambulant durchgeführten operativen Eingriff wird die Vorhaut ganz oder teilweise entfernt.
- Gute Genitalhygiene aber beugt Entzündungen von Eichel und Vorhaut vor und damit der Gefahr, eine Vorhautverengung auszulösen.
- Bei Jungen darf die Vorhaut nie gewaltsam zurückgezogen werden, weil dabei Risse und Einblutungen entstehen, deren Vernarbung eine Phimose nach sich ziehen kann.
- Die Behandlung einer Phimose hilft, Entzündungen und die Übertragung von Geschlechtskrankheiten sowie die Entstehung von Peniskrebs zu verringern.
Peniskrebs
Hautveränderungen, Verhärtungen oder Schwellungen an Eichel oder Vorhaut, Ausfluss oder Blutungen aus dem Penis sind typische Symptome. Männer mit einer Vorhautverengung haben ein größeres Erkrankungsrisiko. Diese verhindert das komplette Zurückschieben der Vorhaut und erschwert die Genitalhygiene, wodurch chronische Entzündungen entstehen, die das Wachstum von Tumoren begünstigen. Einige Formen des Peniskarzinoms werden durch Infektionen mit sexuell übertragbaren Humanen Papilloma-Viren (HPV) und durch Genitalwarzen ausgelöst. Auch ultraviolette Strahlung und Tabakkonsum gelten als Risikofaktoren. Eine Gewebeprobe, Ultraschall und andere bildgebende Verfahren dienen der Diagnosestellung.
Die Entfernung des Tumors ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme. Ist das Peniskarzinom noch klein, kann organerhaltend operiert werden. Später droht eine teilweise oder vollständige Amputation des Penis. Sind Metastasen in den Leistenlymphknoten vorhanden, werden diese entfernt, und eine zusätzliche Chemotherapie ist notwendig.
- Dazu gehört vor allem gute Genitalhygiene. Das heißt vollständiges Zurückschieben der Vorhaut und gründliches Waschen mit Wasser und Seife, um Talg und Sekret zu entfernen.
- Bei Männern mit Phimose kann die operative Entfernung der verengten Vorhaut präventiv wirken.
- Selbstbeobachtung ist wichtig.
- Nutzen Sie ab 45 Jahren die jährliche gesetzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Urologen oder bei der Urologin.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Hodenhochstand
Die Behandlung soll frühzeitig eingeleitet werden und, wenn möglich, zum ersten Geburtstag abgeschlossen sein, denn die höhere Temperatur im Körperinneren kann die Keimdrüsen schädigen. Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs sind mögliche Spätfolgen. Sie sind aber deutlich vermindert, je früher der Hodenhochstand mithilfe einer Hormontherapie beziehungsweise einer Operation behandelt wird.
- Wichtig für die frühe Therapie ist, dass Eltern in den ersten Lebensmonaten aufmerksam beobachten, beziehungsweise ertasten, ob die Hoden im Hodensack liegen.
- Das Risiko, im späteren Leben an Hodenkrebs zu erkranken, bleibt auch nach angemessener Behandlung einer Hodenfehllage erhöht. Betroffene sollten deshalb regelmäßig die Hoden abtasten und dabei auf Verhärtungen und Vergrößerungen achten.
- Ebenso wichtig ist die Wahrnehmung der Vorsorgeuntersuchungen „U1“ bis „J1“ beim Kinderarzt oder bei der Kinderärztin.
Hodenentzündung
Fieber, Rötung und Schwellung des Hodens sowie Schmerzen im Hoden sind Symptome, die meist einige Tage nach der Grundinfektion auftreten. Zusätzlich zum Hoden kann auch der Nebenhoden betroffen sein, der für die Reifung der Spermien zuständig ist. Da eine Hoden- oder Nebenhodenentzündung zu Unfruchtbarkeit führen kann, sollte unbedingt der Urologe oder die Urologin aufgesucht werden, der die Hoden abtastet und zur weiteren Diagnose eine Urin-, Blut- und Ultraschalluntersuchung vornimmt.
Zur Behandlung werden generell Bettruhe, Hochlagerung und Kühlung der Hoden sowie Schmerzmittel empfohlen. Je nachdem, ob Viren oder Bakterien die Hodenentzündung ausgelöst haben, kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz. Bei einer massiven Schwellung kann eine Operation zur Druckentlastung angezeigt sein.
- Die beste Prävention gegen Hodenentzündung ist eine Impfung gegen Mumps, die heute in der Regel im Säuglingsalter vorgenommen wird.
- Kondome beim Geschlechtsverkehr schützen vor sexuell übertragbaren Grundinfektionen.
Hodenkrebs
Die Behandlung umfasst in erster Linie die operative Entfernung des oder der betroffenen Hoden. Je nach Art und Stadium des Tumors werden bei der weiteren Behandlung eine Chemotherapie, selten auch eine Strahlentherapie und eine Entfernung der erkrankten Lymphknoten eingesetzt.
Da Hodenkrebs und dessen Therapie die Fruchtbarkeit gefährden, können betroffene Männer vor der Behand- lung Spermien tiefgefroren konservieren lassen.
- Die beste Prävention gegen Hodenentzündung ist eine Impfung gegen Mumps, die heute in der Regel im Säuglingsalter vorgenommen wird.
- Kondome beim Geschlechtsverkehr schützen vor sexuell übertragbaren Grundinfektionen.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Hodenhochstand
Die Behandlung soll frühzeitig eingeleitet werden und, wenn möglich, zum ersten Geburtstag abgeschlossen sein, denn die höhere Temperatur im Körperinneren kann die Keimdrüsen schädigen. Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs sind mögliche Spätfolgen. Sie sind aber deutlich vermindert, je früher der Hodenhochstand mithilfe einer Hormontherapie beziehungsweise einer Operation behandelt wird.
- Wichtig für die frühe Therapie ist, dass Eltern in den ersten Lebensmonaten aufmerksam beobachten, beziehungsweise ertasten, ob die Hoden im Hodensack liegen.
- Das Risiko, im späteren Leben an Hodenkrebs zu erkranken, bleibt auch nach angemessener Behandlung einer Hodenfehllage erhöht. Betroffene sollten deshalb regelmäßig die Hoden abtasten und dabei auf Verhärtungen und Vergrößerungen achten.
- Ebenso wichtig ist die Wahrnehmung der Vorsorgeuntersuchungen „U1“ bis „J1“ beim Kinderarzt oder bei der Kinderärztin.
Hodenentzündung
Fieber, Rötung und Schwellung des Hodens sowie Schmerzen im Hoden sind Symptome, die meist einige Tage nach der Grundinfektion auftreten. Zusätzlich zum Hoden kann auch der Nebenhoden betroffen sein, der für die Reifung der Spermien zuständig ist. Da eine Hoden- oder Nebenhodenentzündung zu Unfruchtbarkeit führen kann, sollte unbedingt der Urologe oder die Urologin aufgesucht werden, der die Hoden abtastet und zur weiteren Diagnose eine Urin-, Blut- und Ultraschalluntersuchung vornimmt.
Zur Behandlung werden generell Bettruhe, Hochlagerung und Kühlung der Hoden sowie Schmerzmittel empfohlen. Je nachdem, ob Viren oder Bakterien die Hodenentzündung ausgelöst haben, kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz. Bei einer massiven Schwellung kann eine Operation zur Druckentlastung angezeigt sein.
- Die beste Prävention gegen Hodenentzündung ist eine Impfung gegen Mumps, die heute in der Regel im Säuglingsalter vorgenommen wird.
- Kondome beim Geschlechtsverkehr schützen vor sexuell übertragbaren Grundinfektionen.
Hodenkrebs
Die Behandlung umfasst in erster Linie die operative Entfernung des oder der betroffenen Hoden. Je nach Art und Stadium des Tumors werden bei der weiteren Behandlung eine Chemotherapie, selten auch eine Strahlentherapie und eine Entfernung der erkrankten Lymphknoten eingesetzt.
Da Hodenkrebs und dessen Therapie die Fruchtbarkeit gefährden, können betroffene Männer vor der Behand- lung Spermien tiefgefroren konservieren lassen.
- Die beste Prävention gegen Hodenentzündung ist eine Impfung gegen Mumps, die heute in der Regel im Säuglingsalter vorgenommen wird.
- Kondome beim Geschlechtsverkehr schützen vor sexuell übertragbaren Grundinfektionen.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Sie liegt im Becken unterhalb der Harnblase, umschließt ringförmig die Harnröhre und produziert ein Sekret, das beim Samenerguss ausgestoßen wird und für die Beweglichkeit der Spermien sorgt.
Prostataentzündung
Druckgefühl im Dammbereich, Schmerzen im Unterbauch, auch im unteren Rücken, oder Probleme beim Wasserlassen können Symptome sein. Bei einer Infektion mit Bakterien kann zusätzlich Fieber auftreten. Die Diagnose einer Prostataentzündung erfolgt mithilfe einer Tastuntersuchung vom Enddarm an, einer Ultraschalluntersuchung sowie einer Urin- und Blutentnahme. Bei einer bakteriellen Prostataentzündung werden Antibiotika, bei anderen Ursachen sogenannte Alphablocker und entzündungshemmende Mittel zur Behandlung eingesetzt.
- Achten Sie auf regelmäßige Blasenentleerung.
- Ausreichendes Trinken spült Keime aus den Harnwegen und beugt Infekten vor.
- Halten Sie sich warm und meiden Sie direkten Kälteeinfluss z.B. durch Sitzen auf kalter Unterlage.
- Lassen Sie Harnwegsinfekte frühzeitig behandeln.
Gutartige Prostatavergrößerung
Symptome sind häufiges und verzögertes Wasserlassen, abgeschwächter Harnstrahl, Nachtröpfeln, Restharngefühl durch unvollständige Blasenentleerung, plötzlicher Harndrang und nächtliches Wasserlassen. Trotz einhergehender Einschränkungen in der Lebensqualität verschweigen viele Männer diese Probleme. Bleiben die Symptome zu lange unbehandelt, kann es zu Schädigungen der Harnblase und der Nieren, Entzündungen der Prostata, Nierenschädigung oder akutem Harnverhalt (also der Unfähigkeit, spontan Harn zu lassen) kommen.
Die Diagnose erfolgt in der Regel mithilfe eines Fragebogens, der die Beschwerden beim Wasserlassen erfasst. Es werden Blut und Urin untersucht und die Prostata abgetastet. Außerdem kommen Ultraschall und die sogenannte Uroflowmetrie zur Messung der Stärke des Harnstrahls zum Einsatz.
Ist die Prostatavergrößerung behandlungsbedürftig, stehen dem Urologen je nach Schweregrad der Erkrankung medikamentöse und operative Verfahren zur Verfügung. Neben der klassischen operativen Methode, der Ausschä- lung der Prostata durch die Harnröhre (TUR), sind das heute auch alternative Verfahren wie die Lasertherapie. Durch die Entfernung des gutartigen Prostatagewebes wird die Behinderung des Harnabflusses beseitigt.
Sollten Sie unsere Praxis wegen Prostatabeschwerden aufsuchen, wäre es hilfreich, diesen international standardisierten Fragebogen vorab auszufüllen:
- gesunde, fettarme Ernährung
- Einhalten des Normalgewichts
- ausreichende Bewegung
- maßvollen Alkoholgenuss
- Rauchverzicht
Urologen und Urologinnen raten, Symptome frühzeitig untersuchen zu lassen, um Folgeerkrankungen zu verhindern.
Prostatakrebs
Bevor Sie sich für eine Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs entscheiden, sollten Sie Nutzen und Risiken gemeinsam mit Ihrem Urologen oder Ihrer Urologin abwägen. Früherkennung kann Todesfälle durch Prostatakrebs verhindern. Gleichzeitig werden aber auch Tumore entdeckt, die ohne einen Test nicht auffällig geworden wären und keiner Behandlung bedurft hätten.
Wenn Sie sich für die Früherkennung entscheiden, empfiehlt die aktuelle Behandlungs-Leitlinie einen PSA-Test zur Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut und eine Tastuntersuchung ab 40 Jahren. Ergibt sich ein Verdacht auf Prostatakrebs, werden zur weiteren Diagnostik bei einer sogenannten Biopsie Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Dann wird untersucht, ob sich Krebszellen darin befinden und wie aggressiv sie sind.
Aufgrund der Ergebnisse entscheiden Patient und Urologe über die individuell richtige Behandlung. Dazu gehören die operative Entfernung der Prostata oder die Bestrahlung von außen oder innen. Es kann aber auch sinnvoll sein, zunächst eine abwartende Strategie zu verfolgen und Tumoren mit geringem Risiko aktiv zu überwachen und erst bei fortschreitender Erkrankung zu behandeln. Zur Behandlung des Prostatakarzinoms im fortgeschrittenen Stadium ist eine Hormonentzugstherapie angezeigt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen soll.
- gesunder fettarmer Ernährung
- Normalgewicht
- ausreichender Bewegung
- maßvollem Alkoholgenuss
- Rauchverzicht
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Nierenbeckenentzündung
Auch ein verminderter Urinabfluss durch Harnsteine oder eine vergrößerte Prostata können Auslöser für eine Nierenbeckenentzündung sein, da sich im Restharn vermehrt Keime bilden können und damit das Risiko einer Infektion steigt. In jüngeren Jahren sind Frauen häufiger betroffen als Männer, denn aufgrund ihrer kürzeren und näher am After gelegenen Harnröhre können Bakterien leichter eindringen. Mit zunehmendem Alter erkranken dann allerdings mehr Männer, weil die vergrößerte Prostata den Harnabfluss behindert. Fieber, Flankenschmerzen sowie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sind häufige Symptome einer bakteriellen Nierenbeckenentzündung, die der Urologe oder die Urologin mithilfe von Urin-, Blut- und Ultraschalluntersuchung feststellt und mit Antibiotika behandelt.
- Ausreichend trinken, damit Harnblase und Harnwege gut durchgespült und Bakterien ausgeschieden werden.
- Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich warm anzuziehen.
- Achten Sie bei Harndrang auf zeitnahe und gründliche Blasenentleerung.
- Üben Sie sorgfältige, aber keine übertriebene Intimpflege aus.
- Frauen sollten nach dem Stuhlgang unbedingt von der Scheide zum After säubern.
- Auch Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr ist angezeigt, um Keime aus der Harnröhre herauszuspülen.
- Lassen Sie Harnabflussbehinderungen behandeln, um wiederholten Nierenbeckenentzündungen und damit dauerhaften Nierenschäden vorzubeugen.
Nierenversagen oder Niereninsuffizienz
- Nutzen Sie Blutzuckertests zur Früherkennung von Diabetes. Sie sind im Vorsorgepaket der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und erfolgen im Rahmen der sogenannten Gesundheits-Check-ups.
- Vermeiden Sie Übergewicht, Bluthochdruck und Tabakkonsum.
- Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck sollten auf eine gute Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte achten.
- Besprechen Sie jede längerfristige Medikamenten-einnahme mit Ihrem Arzt.
- Bedenken Sie: Auch vermeintlich harmloses Doping unter Sportlern, also die Einnahme von Anabolika, gefährdet Ihre Nieren
Nierenkrebs
Rauchen und Passivrauchen gelten als wichtigste Risikofaktoren. Auch Bluthochdruck, Übergewicht, eine fett- reiche Ernährung und Alkohol scheinen Nierenzellkrebs zu begünstigen. Ebenso chronische Nierenschwäche, Nierenschäden durch Schmerzmittelmissbrauch und Parodontitis, die Entzündung des gesamten Zahnhalteapparats. Zudem gelten petrochemische Substanzen aus der Erdgas und Erdöl verarbeitenden Industrie, Lösungsmittel und Asbest als berufsbedingte Auslöser von Nierenzellkarzinomen. Eine familiäre Veranlagung wird als selten angesehen.
Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es für Nierenkrebs nicht. Wer sich persönlich besonders gefährdet fühlt, sollte seine Nieren ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre von einem Urologen oder einer Urologin untersuchen lassen.
- Nichtrauchen ist die beste Prävention.
- Vermeiden Sie Übergewicht und Bluthochdruck.
- Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
- Achten Sie auf moderaten Alkoholgenuss.
- Sorgen Sie für gute Zahngesundheit.
- Besprechen Sie jede längerfristige Medikamenten-einnahme mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
- Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz beachten.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Nierenbeckenentzündung
Auch ein verminderter Urinabfluss durch Harnsteine oder eine vergrößerte Prostata können Auslöser für eine Nierenbeckenentzündung sein, da sich im Restharn vermehrt Keime bilden können und damit das Risiko einer Infektion steigt. In jüngeren Jahren sind Frauen häufiger betroffen als Männer, denn aufgrund ihrer kürzeren und näher am After gelegenen Harnröhre können Bakterien leichter eindringen. Mit zunehmendem Alter erkranken dann allerdings mehr Männer, weil die vergrößerte Prostata den Harnabfluss behindert. Fieber, Flankenschmerzen sowie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sind häufige Symptome einer bakteriellen Nierenbeckenentzündung, die der Urologe oder die Urologin mithilfe von Urin-, Blut- und Ultraschalluntersuchung feststellt und mit Antibiotika behandelt.
- Ausreichend trinken, damit Harnblase und Harnwege gut durchgespült und Bakterien ausgeschieden werden.
- Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich warm anzuziehen.
- Achten Sie bei Harndrang auf zeitnahe und gründliche Blasenentleerung.
- Üben Sie sorgfältige, aber keine übertriebene Intimpflege aus.
- Frauen sollten nach dem Stuhlgang unbedingt von der Scheide zum After säubern.
- Auch Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr ist angezeigt, um Keime aus der Harnröhre herauszuspülen.
- Lassen Sie Harnabflussbehinderungen behandeln, um wiederholten Nierenbeckenentzündungen und damit dauerhaften Nierenschäden vorzubeugen.
Nierenversagen oder Niereninsuffizienz
- Nutzen Sie Blutzuckertests zur Früherkennung von Diabetes. Sie sind im Vorsorgepaket der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und erfolgen im Rahmen der sogenannten Gesundheits-Check-ups.
- Vermeiden Sie Übergewicht, Bluthochdruck und Tabakkonsum.
- Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck sollten auf eine gute Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte achten.
- Besprechen Sie jede längerfristige Medikamenten-einnahme mit Ihrem Arzt.
- Bedenken Sie: Auch vermeintlich harmloses Doping unter Sportlern, also die Einnahme von Anabolika, gefährdet Ihre Nieren
Nierenkrebs
Rauchen und Passivrauchen gelten als wichtigste Risikofaktoren. Auch Bluthochdruck, Übergewicht, eine fett- reiche Ernährung und Alkohol scheinen Nierenzellkrebs zu begünstigen. Ebenso chronische Nierenschwäche, Nierenschäden durch Schmerzmittelmissbrauch und Parodontitis, die Entzündung des gesamten Zahnhalteapparats. Zudem gelten petrochemische Substanzen aus der Erdgas und Erdöl verarbeitenden Industrie, Lösungsmittel und Asbest als berufsbedingte Auslöser von Nierenzellkarzinomen. Eine familiäre Veranlagung wird als selten angesehen.
Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es für Nierenkrebs nicht. Wer sich persönlich besonders gefährdet fühlt, sollte seine Nieren ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre von einem Urologen oder einer Urologin untersuchen lassen.
- Nichtrauchen ist die beste Prävention.
- Vermeiden Sie Übergewicht und Bluthochdruck.
- Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
- Achten Sie auf moderaten Alkoholgenuss.
- Sorgen Sie für gute Zahngesundheit.
- Besprechen Sie jede längerfristige Medikamenten-einnahme mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
- Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz beachten.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Blasenentzündung
In den meisten Fällen sind Bakterien, vor allem aus der Darmflora, die Ursache einer Blasenentzündung. Sie gelangen über die Harnröhre in die Harnblase und führen zu einer Entzündung der Schleimhaut oder der Blasenwand.
Weist die Laboruntersuchung des Urins Bakterien nach, erfolgt die Behandlung in den meisten Fällen durch die Gabe von Antibiotika.
- Ausreichend trinken, damit Harnblase und Harnwege gut durchgespült und Bakterien ausgeschieden werden.
- Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich warm anzuziehen.
- Achten Sie bei Harndrang auf zeitnahe und gründliche Blasenentleerung.
- Üben Sie sorgfältige, aber keine übertriebene Intimpflege aus.
- Frauen sollten nach dem Stuhlgang unbedingt von der Scheide zum After säubern.
- Auch Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr ist angezeigt, um Keime aus der Harnröhre herauszuspülen.
- Männer ab dem 50. Lebensjahr leiden häufig an einer vergrößerten Prostata, die den Harnabfluss behindert, so dass sich Restharn und Krankheitserreger in der Blase sammeln und Entzündungen verursachen können. In diesen Fällen kann die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung wiederholten Harnwegsinfekten vorbeugen.
Harnblasenkrebs
Tabakkonsum ist der größte Risikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs. Auch Passivrauchen erhöht die Gefahr. Bestimmte Chemikalien wie aromatische Amine, in der Krebstherapie eingesetzte Substanzen sowie chronische
Blasenentzündungen zählen ebenfalls zu den Risikofaktoren. Außerdem werden familiäre Häufungen beobachtet. Blut im Urin oder häufiges, zum Teil schmerzhaftes Wasserlassen sind mögliche erste Anzeichen (Symptome).
Die Heilungschancen hängen sehr stark davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird. In vielen Fällen handelt es sich um oberflächliche Karzinome, die auf die Blasenschleimhaut beschränkt sind und bei einer Blasenspiegelung durch die Harnröhre entfernt werden können.
Im fortgeschrittenen Stadium, wenn die Krebsgeschwülste in die Blasenwand eingedrungen sind, kann die Entfernung der Harnblase mit Bildung einer Harnableitung oder Ersatzblase erforderlich werden. Bei etwa 70 Prozent der Patienten ermöglicht eine Ersatzblase aus eigenem Dünndarm den Erhalt von Lebensqualität und körperlicher Unversehrtheit. Abhängig vom Tumorstadium kann zusätzlich eine Chemotherapie notwendig sein.
Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es für Blasenkrebs nicht. Urintests werden von einigen Experten für gefährdete Berufsgruppen aus der chemischen Industrie sowie der Gummi-, Textil- und Lederverarbeitung und für Raucher empfohlen. Jeder, der sich gefährdet sieht, kann sich bei seinem Urologen über das persönliche Risiko sowie Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung durch Urintests oder Ultraschall beraten lassen. Bestmögliche Sicherheit gibt nach bisherigem Stand der Wissenschaft nur eine Blasenspiegelung.
- Nichtrauchen ist die beste Prävention.
- Schutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen der chemischen Industrie sowie der Gummi-, Textil- und Lederverarbeitung sollten beachtet werden.
Blasenschwäche oder Harninkontinenz
Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten am häufigsten auf. Bei der Belastungsinkontinenz gehen nach körperlicher Anstrengung wie Lachen, Heben oder Husten ein paar Tropfen Urin ab. Die Dranginkontinenz ist durch überfallartigen nicht zu unterdrückenden Harndrang gekennzeichnet.
Betroffen sind junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Heute können bis zu 80 Prozent der Patienten von diesem Leiden befreit werden.
Je nach Form und Schwere der Inkontinenz sind Beckenboden-Training, Elektrostimulation, Bio-Feedback, aber auch Medikamente und Operationen erfolgreiche Behandlungsmethoden.
- Präventives Beckenboden-Training ist die wirksamste Methode, um eine Inkontinenz zu vermeiden. Das gilt besonders für Frauen nach der Geburt eines Kindes und Menschen mit Bindegewebsschwäche.
- Vermeiden Sie Übergewicht, chronischen Husten und Verstopfung. Sie belasten den Beckenboden und begünstigen eine Inkontinenz.
- Sorgen Sie für Normalgewicht durch mehr Bewegung und gesunde Ernährung.
- Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Yoga entlasten und stärken den Beckenboden.
- Mit ballaststoffreicher Ernährung erzielen Sie regelmäßigen Stuhlgang ohne Pressen und entlasten damit das Schließmuskelsystem.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Blasenentzündung
In den meisten Fällen sind Bakterien, vor allem aus der Darmflora, die Ursache einer Blasenentzündung. Sie gelangen über die Harnröhre in die Harnblase und führen zu einer Entzündung der Schleimhaut oder der Blasenwand.
Weist die Laboruntersuchung des Urins Bakterien nach, erfolgt die Behandlung in den meisten Fällen durch die Gabe von Antibiotika.
- Ausreichend trinken, damit Harnblase und Harnwege gut durchgespült und Bakterien ausgeschieden werden.
- Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich warm anzuziehen.
- Achten Sie bei Harndrang auf zeitnahe und gründliche Blasenentleerung.
- Üben Sie sorgfältige, aber keine übertriebene Intimpflege aus.
- Frauen sollten nach dem Stuhlgang unbedingt von der Scheide zum After säubern.
- Auch Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr ist angezeigt, um Keime aus der Harnröhre herauszuspülen.
- Männer ab dem 50. Lebensjahr leiden häufig an einer vergrößerten Prostata, die den Harnabfluss behindert, so dass sich Restharn und Krankheitserreger in der Blase sammeln und Entzündungen verursachen können. In diesen Fällen kann die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung wiederholten Harnwegsinfekten vorbeugen.
Harnblasenkrebs
Tabakkonsum ist der größte Risikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs. Auch Passivrauchen erhöht die Gefahr. Bestimmte Chemikalien wie aromatische Amine, in der Krebstherapie eingesetzte Substanzen sowie chronische
Blasenentzündungen zählen ebenfalls zu den Risikofaktoren. Außerdem werden familiäre Häufungen beobachtet. Blut im Urin oder häufiges, zum Teil schmerzhaftes Wasserlassen sind mögliche erste Anzeichen (Symptome).
Die Heilungschancen hängen sehr stark davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird. In vielen Fällen handelt es sich um oberflächliche Karzinome, die auf die Blasenschleimhaut beschränkt sind und bei einer Blasenspiegelung durch die Harnröhre entfernt werden können.
Im fortgeschrittenen Stadium, wenn die Krebsgeschwülste in die Blasenwand eingedrungen sind, kann die Entfernung der Harnblase mit Bildung einer Harnableitung oder Ersatzblase erforderlich werden. Bei etwa 70 Prozent der Patienten ermöglicht eine Ersatzblase aus eigenem Dünndarm den Erhalt von Lebensqualität und körperlicher Unversehrtheit. Abhängig vom Tumorstadium kann zusätzlich eine Chemotherapie notwendig sein.
Eine gesetzliche Früherkennungsuntersuchung gibt es für Blasenkrebs nicht. Urintests werden von einigen Experten für gefährdete Berufsgruppen aus der chemischen Industrie sowie der Gummi-, Textil- und Lederverarbeitung und für Raucher empfohlen. Jeder, der sich gefährdet sieht, kann sich bei seinem Urologen über das persönliche Risiko sowie Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung durch Urintests oder Ultraschall beraten lassen. Bestmögliche Sicherheit gibt nach bisherigem Stand der Wissenschaft nur eine Blasenspiegelung.
- Nichtrauchen ist die beste Prävention.
- Schutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen der chemischen Industrie sowie der Gummi-, Textil- und Lederverarbeitung sollten beachtet werden.
Blasenschwäche oder Harninkontinenz
Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten am häufigsten auf. Bei der Belastungsinkontinenz gehen nach körperlicher Anstrengung wie Lachen, Heben oder Husten ein paar Tropfen Urin ab. Die Dranginkontinenz ist durch überfallartigen nicht zu unterdrückenden Harndrang gekennzeichnet.
Betroffen sind junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Heute können bis zu 80 Prozent der Patienten von diesem Leiden befreit werden.
Je nach Form und Schwere der Inkontinenz sind Beckenboden-Training, Elektrostimulation, Bio-Feedback, aber auch Medikamente und Operationen erfolgreiche Behandlungsmethoden.
- Präventives Beckenboden-Training ist die wirksamste Methode, um eine Inkontinenz zu vermeiden. Das gilt besonders für Frauen nach der Geburt eines Kindes und Menschen mit Bindegewebsschwäche.
- Vermeiden Sie Übergewicht, chronischen Husten und Verstopfung. Sie belasten den Beckenboden und begünstigen eine Inkontinenz.
- Sorgen Sie für Normalgewicht durch mehr Bewegung und gesunde Ernährung.
- Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Yoga entlasten und stärken den Beckenboden.
- Mit ballaststoffreicher Ernährung erzielen Sie regelmäßigen Stuhlgang ohne Pressen und entlasten damit das Schließmuskelsystem.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
- Erkrankungen der Harnblase
- Erkrankungen der Nieren
- Erkrankungen der Prostata
- Erkrankungen der Hoden bei Erwachsenen
- Erkrankung des Penis bei Erwachsenen
- Harnsteinleiden
- Geschlechtskrankheiten
- Andrologische Erkrankungen (Männerheilkunde)
Zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten gehören: Chlamydien, Feigwarzen, Herpes genitalis, Tripper, HIV-Infektion/AIDS und Syphilis. Symptome wie Ausfluss, Bläschen, Geschwüre an den Geschlechtsorganen, Hodenschmerzen, Unterleibsschmerzen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr treten oft spät, manchmal gar nicht auf. In der Folge drohen Unfruchtbarkeit oder chronische Erkrankungen, die unbehandelt in schweren Fällen zum Tode führen.
Die wichtigste Prophylaxe heißt Safer Sex.
- Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung. Sexualkontakte mit unbekannten Partnern und Partnerinnen sollten ausnahmslos geschützt erfolgen.
- Lassen Sie sich untersuchen, wenn es zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gekommen ist und Sie eine Ansteckung befürchten.
- Bei verdächtigen Symptomen suchen Sie bitte sofort einen Urologen oder eine Urologin auf.
- Auch Ihre Sexualpartner oder -partnerinen sollten untersucht werden.
Quelle: Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen, Hrsg. DGU und BDU e.V. 2012
Notdienstabfrage
aus dem deutschen Festnetz
kostenlos unter: 0800 0022833
übers Handy
(69 Cent pro Min) bundesweit unter: 22833
per SMS
Schickt man an die 22833 das Wort „apo“, erhält der Sender eine SMS mit den Notdienstapotheken, die in dem PLZ-Bereich Notdienst haben, in dem sich der Sender mit seinem Handy befindet (69 Cent je SMS).
über den Internetbrowser des Handys:
www.22833.mobi
bietet eine medizinische Versorgung außerhalb der üblichen Sprechzeiten unter:
116 117
- deutschlandweit und kostenfrei
- ohne Vorwahl
- aus dem Festnetz oder übers Handy
Weitere Informationen finden Sie unter www.116117.de
Allgemeiner Notruf
Feuerwehr 112
Rettungsdienst 19 222
Giftnotruf 0228 ‐ 19240
Weitere Notrufe
Rettungsflugwacht 0711 ‐ 701070
Seelsorge
Kinder‐ und Jugendtelefon 0800 ‐ 1110333
Es ist soweit – unsere neue Website ist online. Wir freuen uns darauf, Ihnen unseren neuen Internetauftritt in frischem Design präsentieren zu können.
Nach der umfangreichen Überarbeitung ist unsere Internetseite informativer und moderner. Ohne großen Suchaufwand bekommen Sie einen schnellen Überblick über unser Leistungsspektrum. Dank des responsiven Designs wird Ihnen unsere Internetseite optimal auf diversen Endgeräten (Desktop-PC, Tablet, Smartphone) dargestellt.
Schauen Sie sich gern auf der Seite um. In dem Bereich „Aktuelles“ werden wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten unserer Arztpraxis informieren. Geben Sie uns gern über unser Kontaktformular ein Feedback, wie Ihnen die neue Seite der uro mannheim gefällt. Wir sind dankbar für Ihre Anregungen, Ihr Lob oder auch Ihre Kritik.
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