Sterilisation beim Mann (Vasektomie)

Die sicherste Verhütungsmethode seitens des Mannes ist die sog. Vasektomie. Es handelt sich hierbei um eine Unterbindung der Samenleiter, um einen Spermientransport Richtung Prostata und Harnröhre zu verhindern. Die Vasektomie gilt als komplikationsarmer Eingriff und wird von uns in der Regel ambulant durchgeführt.

Die Durchtrennung der Samenleiter zur Empfängnisverhütung stellt eine der sichersten und effektivsten Verhütungsmethoden dar, sofern die Familienplanung abgeschlossen ist. Sie wird üblicherweise in örtlicher Betäubung durchgeführt, eine Vollnarkose ist auf Wunsch ebenso möglich.

Wir führen die Vasektomie sowohl herkömmlich (mit Hautschnitt) als auch in moderner Weise (ohne Hautschnitt, Non-Skalpell-Vasektomie) durch. Letztere zeichnet sich durch eine kürzere Operationszeit, eine geringere Infektionsrate und eine geringere Wahrscheinlichkeit der Ausbildung von Blutergüssen am Hodensack aus.

Die oft geäußerten Ängste vor den Folgen dieser Operation sind unbegründet: Die Erektionsfähigkeit bleibt voll erhalten und auch der Samenerguss bleibt erhalten, da der größte Sekretanteil beim Samenerguss nicht aus dem Samenleiter, sondern aus der Prostatadrüse stammt. Lediglich die Samenfäden (Spermien) sind nach dieser Operation unter dem Mikroskop nicht mehr nachweisbar.

Für weitere Fragen und eine ausführliche Aufklärung über die Operation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Sie können sich auch vorab über folgende Website ausführliche Informationen rund um die Sterilisationen einholen:

www.vasektomie.de/urologen/profil/uro-mannheim.html